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Die Pille im Blister verursacht Nebenwirkungen.

Welche Nebenwirkungen hat die Pille?

Zu den häufigsten Risiken und Nebenwirkungen der Pille zählen Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Zwischenblutungen, Stimmungsschwankungen, ein erhöhtes Thromboserisiko und ein erhöhtes Risiko hinsichtlich bestimmter Krebsarten sowie Herz- und Kreislauferkrankungen.1 Allerdings stellen viele Frauen zahlreiche weitere Nebenwirkungen fest, welche nicht eindeutig mit dem Einnehmen der Pille in Verbindung gebracht werden können, aber in Verdacht stehen, durch Kombinationspräparate ausgelöst worden zu sein.

Die Pilleneinnahme verursacht zahlreiche Nebenwirkungen.

Die Verhütungspille ist in den Industrienationen ein beliebtes Mittel zur Vermeidung einer Schwangerschaft.1 In der letzten Zeit gibt es vermehrt Nachrichten über Nebenwirkungen der Antibabypille, die neue Denkanstöße hinsichtlich dieser Methode geben und die Diskussion über sinnvolle Alternativen zur Pille anregen.

Negative Nebenwirkungen der Pille

Ein Nachteil der Pille ist ihre eingeschränkte Wirksamkeit. Bei Krankheiten oder Medikamentengabe besteht ein verringerter Schutz. Diese Wirkung dürfte jedem klar sein. Interessant wird es, wenn man sich die Nebenwirkungen der Pille anschaut. Immer mehr Risiken der Mikro- und Minipille werden bekannt:

Thromboserisiko der Pille

Der Pillenreport 2015 der Universität Bremen hat deutlich darauf hingewiesen: Die Antibabypille erhöhe das persönliche Thromboserisiko bzw. die Bildung von Blutgerinnsel in Blutgefäßen. Insbesondere die Hormonpräparate der dritten und vierten Generation würden die Gefahr von Thrombosen und Blutgerinnsel signifikant erhöhen. Diese enthalten unter anderem Gestoden, Desogestrel, Drospirenon oder Dienogest.

Das hohe Risiko einer Thrombose durch dieses Verhütungspräparat wird durch zahlreiche Studien belegt.3 Der Rote-Hand-Brief der Jenapharm GmbH & Co. KG in Abstimmung mit der Europäischen Arzneimittel‐Agentur (EMA) und dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zeigt das Risiko einer venösen Thrombose bzw. der Thrombophilie pro 10.000 Frauen wie folgt:

  • 2 bei nicht schwangeren Frauen, die keine Pille zur Verhütung nehmen
  • 5–7 bei Anwenderinnen, die ein Präparat mit Levonorgestrel nehmen (Pille der zweiten Generation)
  • 8–12 bei Frauen, die ein Medikament der dritten oder vierten Generation nehmen (z. B. Gestoden, Desogestrel, Drospirenon, Dienogest)4

Hier siehst Du die Ergebnisse nochmals grafisch dargestellt:

Zu den Nebenwirkungen der Pille gehört ein erhöhtes Thromboserisiko. Die Grafik zeigt das Risiko für die unterschiedlichen Pillen auf.

Thromboserikso durch die Pilleneinnahme | Grafik: © cyclotest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Frankreich, den USA sowie zahlreichen anderen Ländern ist die Problematik über das höhere Thromboserisiko schon länger in der Diskussion. In Frankreich werden bestimmte Pillensorten nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt. Eine dieser Pillen wurde sogar gänzlich verboten, da sie die Gesundheit der Frauen gefährde. In den USA gibt es eine Klagewelle gegen Hersteller aufgrund des hohen Risikos einer Thromboseerkrankung.5

Risikofaktor Diabetes

Frauen, bei denen bereits eine Diabeteserkrankung diagnostiziert wurde, sind laut Pillenreport 2015, einem erhöhten Risiko für Beinvenenthrombose, Lungenembolie und kardiovaskuläre Ereignisse ausgesetzt.34⁠ Von der Einnahme der Pille wird in solchen Fällen abgeraten. Durch die erhöhte Zufuhr von Östrogen und Gestagen können der Blutzuckerspiegel und die Cholesterinwerte negativ beeinflusst werden. Bei Pillen, bei denen das Hormon Gestagen nur in geringen Mengen vorhanden ist, ist die Gefahr für Diabetiker geringer, jedoch sollten Betroffene sich im Vorhinein von ihrem Frauenarzt beraten lassen.

Amerikanische Wissenschaftler untersuchten bei Müttern, welche bereits an Schwangerschaftsdiabetes erkrankt waren, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für einen Diabetesausbruch, durch die Pilleneinnahme, ist. Die Frauen erhielten teilweise Kombipräparaten und die stillenden Mütter, die Minipille mit reinem Gestagen. Beide Medikamenten lösten vermehrt Typ-II-Diabetes aus. Die Minipille verursachte im Schnitt bei jeder vierten Frau die Zuckerkrankheit. Das Risiko wurde umso größer, je länger die Pilleneinnahme erfolgte.37
Auch Frauen, bei denen bisher kein Diabetes diagnostiziert wurde, können in seltenen Fällen daran erkranken.

Gewichtszunahme bei Pilleneinnahme

Bei einigen Frauen können die Östrogene des Pillenpräparats bewirken, dass Wasser ins Körpergewebe eingelagert wird. Durch die Wassereinlagerungen kann eine Zunahme an Gewicht erfolgen.13 Forscher der Universitätsklinik Karolinska in Stockholm haben zudem herausgefunden, dass sich die Pille auch steigernd auf das Hungergefühl auswirken kann. Die Gefahr von Übergewicht steigt.19

Negative Auswirkung der Pille auf die Sexualität

In den Beipackzetteln verschiedener Pillensorten wird sexuelle Unlust teilweise unter den Nebenwirkungen aufgeführt, die gelegentlich auftreten. In einigen Fällen wird diese auch bei den häufig auftretenden Beschwerden der Kombinationspräparaten angegeben. Es existieren einige Studien, die nachweisen, dass die Antibabypille zu einer sexuellen Lustlosigkeit führt.16, 17, 18

Viele Frauen bemerken dabei den Libidoverlust durch die Pille nicht, da das Schlucken der Pille oft bereits sehr früh als Mädchen im Teenageralter erfolgt. In diesem Alter ist die Libido noch nicht vollständig entwickelt. Viele kennen ihren Eisprung nicht und auch nicht die sexuelle Lust, die oftmals kurz vor dem Eisprung auftritt.18

Erst durch die Beendigung der Hormoneinnahme, wie z. B. Östrogen und Gestagene, könne sich die Konzentration des männlichen Sexualhormons Testosteron und damit der Hormonspiegel normalisieren. Testosteron sei dabei verantwortlich für die sexuelle Unlust.17 Allerdings wurde in dieser Studie mit 125 Frauen auch festgestellt, dass die Konzentration auch nach Beendigung der Pilleneinnahme erhöht war und dass dadurch die sexuelle Lust dauerhaft gestört sein könne.
Selbstbestimmung ist mit cyclotest mySense möglich.

Nachteile Pille: Migräne & Kopfschmerzen

Die Pille zum Empfängnisschutz soll Migräne auslösen und diese sogar verstärken. Ursache dieser hormonell bedingten Migräne ist der Abfall des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen im Blut während der einwöchigen Pillenpause. Diese hormonelle Schwankung kann Auslöser der menstruellen Migräne sowie starker Kopfschmerzen sein.20

Leidest Du unter Migräne mit Aura, so gilt die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation sowie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V., keine hormonellen Verhütungsmittel zu verwenden, da die Pille das Schlaganfallrisiko noch einmal erhöhen kann.21

Nebenwirkung Depression, schlechtere Lebensqualität & Co.

Einer neuen Studie der Universität Aachen zufolge hat die Pille Auswirkungen auf die weibliche Psyche. Untersucht wurde das Empathieverhalten von 73 Frauen aus 3 unterschiedlichen Gruppen:

  • Frauen, die gerade die Pille nahmen,
  • solche, die sich gerade in der Pillenpause befanden, und
  • Frauen ohne hormonelle Verhütungsmittel.

Das Ergebnis war eindeutig:

Frauen, die das Hormonpräparat nahmen, konnten die Emotionen anderer schwerer wahrnehmen und zeigten weniger Mitgefühl als Frauen mit einem natürlichen Zyklus. Zudem lässt die tägliche Pilleneinnahme die eigenen Gefühle schwerer deuten und ausdrücken.

Die Studie macht deutlich, dass die psychischen Nebenwirkungen der Pille weiter erforscht werden müssen. Viele Frauen berichten nach Beendigung der Einnahme hormoneller Kontrazeptiva, dass sie sich wieder mehr wie sie selbst fühlen. Die Ergebnisse der Studie können dafür eine Erklärung liefern.7

Eine weitere, 2016 veröffentlichte wissenschaftliche Studie der Universität Kopenhagen hat aufgedeckt, dass die Pille das Risiko für Depressionen erhöhe. In dieser Studie haben Forscher die Gesundheitsdaten von mehr als einer Million dänischer Frauen zwischen 15 und 34 Jahren untersucht.

Diejenigen, die eine Kombinationspille als Verhütungsmittel einnahmen, hatten eine um 23 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, als depressiv diagnostiziert zu werden und Antidepressiva verschrieben zu bekommen.

Die Wahrscheinlichkeit lag sogar deutlich höher, wenn es sich um die Minipille mit dem Pillenbestandteil Gestagen (Gelbkörperhormon) oder um Heranwachsende zwischen 15 und 19 Jahren handelte.Auch andere Verhütungsmittel wie die Hormonspirale, das Hormonpflaster oder der Vaginalring können das Risiko steigern, an einer Depression zu erkranken.8

Wissenschaftler des Karolinska-Instituts und der Stockholm School of Economics haben im März 2017 eine Studie über den Einfluss der Pille auf das Wohlbefinden der Frau veröffentlicht. An der Studie haben 340 junge, gesunde Frauen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren teilgenommen. Die Auswertung hat ergeben, dass die Gruppe, die kein Hormonpräparat, sondern Placebo-Pillen eingenommen hatte, ihre Lebensqualität deutlich besser einstufte als die Frauen, die Hormone zu sich nahmen.6

Suizidgedanken als Nebenwirkung der Pille

Da laut einer Studie aus dem Jahr 2018 diese Art der hormonellen Verhütung stellenweise mit einem höheren Risiko für Selbstmordgedanken einherging,36 beschloss das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) im Winter 2018, dass dieser Punkt als mögliche Nebenwirkung auf den Beipackzettel der Antibabypille mit aufzunehmen sei. Insbesondere junge Frauen seien von dieser möglichen Nebenwirkung betroffen, die als Folge einer schwerwiegenden Depression auftreten könne. Für Pillenanwenderinnen ist es daher empfehlenswert, bei Stimmungsschwankungen und depressiven Verstimmungen das Gespräch mit ihrem Arzt zu suchen. Die Dauer der Einnahme ist hierbei unerheblich, da Nebenwirkungen auch erst nach Jahren auftreten können.

Pille macht eifersüchtiger

Basierend auf der Erkenntnis einer neuen Studie des Fachjournals „Evolution and Human Behavior“ wird Frauen, die orale Verhütungsmittel einnehmen, ein höheres Eifersuchtspotenzial zugeschrieben. Untersuchungen zufolge wurde festgestellt, dass Pillenanwenderinnen im Laufe ihres Zyklus eine konstante Eifersuchtsneigung zeigen. Zudem konnten die Forscher bei Frauen, die zu Beginn ihrer Beziehung nicht hormonell verhüteten, später aber schon, eine deutlich höhere Eifersuchtsrate erkennen, als bei jenen, die die Pille abgesetzt oder nie genommen haben.35

In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie die Einwirkung synthetischer Hormone diese negative Charaktereigenschaft begünstigt. Die Antwort hierfür liefern synthetische Östrogene, so die Studie. Die Studie verdeutlicht, dass die hormonellen Veränderungen viele Aspekte einer Beziehung beeinflussen können.35

Veränderung der Krebsrisiken

Die Einnahme der Pille zur begünstigt in vielen Fällen die Entstehung von Krebs. Hierzu gehören der Krebs am Gebärmutterhals, Brustkrebs und bestimmte Leberturmore.9

Gebärmutterhalskrebs

Die Cancer Research UK Epidemiology Unit in Oxford wertete 24 internationale Studien mit 52.000 Teilnehmerinnen aus und fand Hinweise darauf, dass die längerfristige Einnahme der Pille bei einer Frau das relative Risiko für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs erhöhe, und das unabhängig von anderen Risikofaktoren wie dem Rauchen. Das Risiko steige dabei mit der Dauer der Anwendung und sei erst 10 Jahre nach Beendigung der Pilleneinnahme gleich hoch wie bei einer Frau, die nie eine Antibabypille eingenommen hat.10

Sonstige Krebsarten

Die Förderung weiterer Krebsarten gehört ebenfalls zu den Risikofaktoren der Pille. Studien zufolge steigere die Pille das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.11, 12

Für bestimmte Lebertumore wird der Pille ein auslösender Effekt zugeschrieben. Da die Leber das „Lebensorgan“ ist, können negative Symptome und langfristige Folgen nicht ausgeschlossen werden, auch wenn die Pille zur Verhütung nicht mehr eingenommen wird.13

Die International Agency for Research and Cancer der Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigte 2005 auf Grundlage der bisher veröffentlichten Forschungsergebnisse, dass die Antibabypille krebserregend für den Menschen sei.14

Weitere Nachteile durch Östrogene und Gestagene

Bluthochdruck ist einer der Hauptrisikofaktoren für die häufigste Todesursache in den Industrienationen, die Herz-Kreislauf-Krankheiten. Bluthochdruck kommt bei Frauen, die die Pille einnehmen, doppelt so häufig vor wie bei Frauen, die ihren Zyklus natürlich kontrollieren. Die Ursachen liegen in der hormonellen Beeinflussung des Adrenalin-Stoffwechsels.15

Eine Pillenpackung, deren Hormone zu Nebenwirkungen führen können.

Nebenwirkungen der Pille | Foto: © cyclotest

Wissenschaftler der University of California und der Harvard Medical School untersuchten in einem gemeinsamen Forschungsprojekt die Hypothese, dass die Einnahme der Pille zu Veränderungen der Gehirnstruktur führe. Dazu wurden Frauen, die die Pille nutzen, mit Probandinnen verglichen, die eine natürliche Verhütungsweise praktizieren. Dabei wurde ein Zusammenhang zwischen dem Einnehmen der Pille und einer deutlich geringeren Dicke der Außenrinde verschiedener Gehirnregionen festgestellt.22

Das Projekt förderte Hinweise auf Nebenwirkungen zutage, denen zufolge die Einnahme solcher Kombipräparate die Dicke und das Volumen sowohl des seitlichen orbitofrontalen Kortex als auch des hinteren cingulären Kortex reduziere. Der orbitofrontale Kortex ist für die Emotionsregulierung zuständig. Bei Depressionen weise dieser ein geringeres Volumen auf – so das Fazit anderer Studien, die sich mit dieser Thematik bereits befasst haben.23

Zu den weiteren Nebenwirkungen der Mikropillen kommen:

  • Übelkeit,
  • Erbrechen,
  • Schmerzen beispielsweise im Bereich der Eierstöcke,
  • Spannungsgefühle in den Brüsten,
  • Stimmungsveränderungen,
  • Schmierblutungen und Zwischenblutungen.13

Unerwünschte Beschwerden treten jedoch nicht nur bei den klassischen Antibabypillen, den sogenannten Kombinationspillen mit Östrogenen und Gestagenen, auf. Auch ein Präparat, das nur ein Gestagen enthält, wie die Minipille, könnte die oben genannten Nebenwirkungen verursachen.30

Viele dieser Begleiterscheinungen traten auch bei den Forschungen zur Pille für den Mann auf. Diese Studien wurden daraufhin teilweise gestoppt, da die negativen Folgen für den Mann nicht akzeptabel waren. Nach der heutigen Meinung würde die Pille für die Frau aufgrund der Nebenwirkungen wohl nicht mehr zugelassen.

Nebenwirkungen der „Pille danach“

Auch die Auswirkungen der „Pille danach“ auf den weiblichen Hormonhaushalt sind nicht unerheblich, weshalb es häufig zu Beschwerden kommt. Die häufigsten Nebenwirkungen der „Pille danach“ sind Übelkeit und Kopfweh, die bei bis zu einem Viertel der Patientinnen auftreten können. Weitere Auswirkungen sind:

  • Schwindelgefühle,
  • Bauchschmerzen,
  • Müdigkeit,
  • Spannungsgefühl in der Brust und
  • Menstruationsstörungen.

Auch Juckreiz kann durch die „Pille danach“ hervorgerufen werden.33 Die Wirkstoffe der „Pille danach“ werden über die Leber abgebaut. Dementsprechend ist diese bei Einnahme des Präparates belastet.

Positive Auswirkungen der Pille

Die Pille zur Verhütung hat ebenso Vorteile. Im Vordergrund steht dabei die mit der Einnahme verbundene Freiheit in Bezug auf den Empfängnisschutz: spontaner Sex, wann man möchte. Einzige Voraussetzung ist das regelmäßige Einnehmen. In einer Studie anlässlich des Weltverhütungstages 2015 gaben 44 Prozent der Teilnehmerinnen an, in den letzten 3 Monaten mindestens einmal vergessen zu haben, die Pille einzunehmen.32 Nicht zu vernachlässigen ist natürlich auch der Sicherheitsaspekt. Bei konsequenter Einnahme wird ihr eine hohe Sicherheit attestiert.2

Ein weiterer Vorteil der Pille ist beispielsweise, dass die Hormongabe Regelschmerzen dämpfen kann. Als „positive“ Nebenwirkung der Mikropille wird oft eine mögliche Verbesserung des Hautbildes genannt. Hautprobleme wie chronische Akne könnten mit der Einnahme von androgen-wirkenden Pillen oft gelindert werden.28 Die alleinige Einnahme der Pille reiche allerdings selten aus, um eine Abheilung der Akne zu bewirken. Zudem gebe es heutzutage zahlreiche weitere Behandlungsmethoden, um unreine Haut zu bekämpfen.29

Die Antibabypille als Rundum-sorglos-Paket? Nicht so ganz!

Wenn man sich mit der Verhütung mit der Pille beschäftigt, sollte man etwas tiefer graben und auch auf die Nachteile schauen – insbesondere wenn diese auch langfristig bestehen können.

Wann treten die Nebenwirkungen der Pille auf?

Ob, wann und in welchem Ausmaß Beschwerden durch eine Pillensorte eintreten, kann leider nicht vorhergesagt werden. Sie können jederzeit auftreten, sowohl innerhalb weniger Tage als auch erst nach Jahren problemloser Verwendung. Viele berichten davon, dass einige Probleme erst im Laufe der Zeit eintreten und sich kontinuierlich steigern. Da sie schleichend auftreten, besteht die Gefahr, dass man sie dann oftmals gar nicht mit dem Verhütungspräparat in Verbindung bringt.

Nebenwirkungen der Pille zu Beginn

Vor allem zu Beginn können gehäuft Nebenwirkungen auftreten. Hierbei handelt es sich vor allem um Zwischenblutungen aber auch Brustspannen, Stimmungsschwankungen, Kopfweh und Übelkeit. Auch bei der Minipille, die nur ein Gestagen enthält, treten diese vermehrt am Anfang auf. Diese wird z. B. auch in der Stillzeit verschrieben.13

Außerdem ist die Gefahr einer Thrombose in den ersten Monaten am höchsten. Zu vermeiden ist bei eintretenden Nebenwirkungen dann ein sofortiger Wechsel des Präparats. Wenn Du Dich für die Pille entscheidest, muss der Körper sich erst an den veränderten Hormonspiegel gewöhnen.34 Anders als bei der Gefahr einer Thrombose treten andere Nebenwirkungen erst nach längerer Zeit auf. Manche Frauen berichten nach jahrelanger Einnahme von neu auftretenden Nebenwirkungen.

Nebenwirkungen der Pille aufgrund durchgängiger Einnahme

Die gängige Vorgehensweise ist 21 Tage Einnahme und 7 Tage Einnahmepause. Einige Frauen verzichten auf die Einnahmepause und beginnen direkt mit der nächsten Packung. Man spricht dann von einem Langzyklus oder Langzeitzyklus, der sogar über Jahre hinweg andauern kann und für die Frau keine Blutung mehr bedeutet. Allerdings handelt es sich bei der Blutung unter Einnahme des Hormonpräparats nicht um eine normale Regelblutung, sondern um eine Abbruchblutung, die lediglich durch den Entzug der künstlichen Hormone entsteht.24

In den USA gibt es spezielle Pillensorten für die durchgängige Einnahme über einen Zeitraum von mehr als 3 Monaten.25 In Deutschland ist bisher kein Präparat dafür zugelassen, da Studien fehlen, ob durch den Langzeitzyklus andere Nebenwirkungen auftreten als mit dem 21+7-Einnahmeschema. Fakt ist, dass die Gesamtdosis der Hormone, die während des Langzeitzyklus auf den weiblichen Körper wirken, höher ist als bei der gängigen Einnahme. Es gibt Studien zur Sicherheit im Langzeitzyklus, aber noch keine, wie sich dieser langfristig auswirkt.26 Viele Frauen geben als zusätzliche Nebenwirkung an, dass verstärkt Zwischenblutungen auftreten können.27

Nebenwirkungen der Pille: Was tun?

Stellst Du Nebenwirkungen bei Dir fest, die Du in Zusammenhang mit der Einnahme der Pille bringst, so empfiehlt sich der Besuch beim Gynäkologen. Dieser sollte die Beschwerden ernst nehmen und eine gründliche Untersuchung vornehmen. Der Beipackzettel gibt zudem Hinweise darauf, ob die festgestellten Nebenwirkungen in Verbindung mit der Antibabypille gebracht werden können.
Wer die Pille satt hat, sollte cyclotest myWay als Verhütungsalternative in Betracht ziehen.

Kann man die Auswirkungen der Pille reduzieren?

Das Auftreten störender Nebenwirkungen könnte durch Wechsel zu Kombinationspillen mit anderer Zusammensetzung von Östrogen und/oder Progesteron unterbunden oder reduziert werden. Hier sollte hinsichtlich der Medikamente die Beratung eines Facharztes in Anspruch genommen werden.13

Bei welchen Nebenwirkungen die Pille beenden?

Bestätigt sich der Verdacht, dass die Nebenwirkungen auf das Verhütungspräparat zurückzuführen sind oder sein könnten, so gibt es zahlreiche Alternativen ohne Hormone für die hormonfreie Verhütung. Bei angehendem Babywunsch kann es von Vorteil sein, die Pilleneinnahme rechtzeitig zu beenden, bevor es mit der Planung einer Schwangerschaft losgeht.

Beispielsweise gilt die symptothermale Methode mit einem guten Sicherheitsindex bei gleichzeitig richtiger Anwendung als sichere Methode. Mit unserer App cyclotest mySense kannst Du sie einfach anwenden – neben der Temperatur kannst Du noch den LH-Wert oder die Beschaffenheit des Zervikalschleims auswerten. Die Sicherheit der Antibabypille ist nur geringfügig besser, ebenfalls bei richtiger Anwendung. Planst Du eine Schwangerschaft, kannst Du die App auf Kinderwunsch umstellen.

Auch die Kupferspirale funktioniert ohne Hormone. Allerdings wird diese nicht zu den natürlichen Methoden zum Empfängnisschutz gezählt. Der Grund: Hier wird ein Fremdkörper in die Gebärmutter eingeführt.

Learnings für den eigenen Alltag

Aus diesen Hinweisen können zwei wichtige Learnings für das eigene Leben gezogen werden:

Erstens: Bei der Wahl der richtigen Verhütungsmethoden ist Sorgfalt geboten; Recherchen oder Gespräche mit dem eigenen Gynäkologen sind sinnvoll. Vor- und Nachteile für die eigene Gesundheit sind in Ruhe abzuwägen. Was spricht für die eine, was für die andere Verhütung, und was davon ist mir besonders wichtig? Das Spektrum an möglichen Methoden zum Verhüten ist breit gefächert: neben hormonellen, chemischen oder mechanischen gibt es auch natürliche Ansätze, die mitberücksichtigt werden sollten. Ein Beispiel ist die Temperaturmethode, die keinen Eingriff in den natürlichen Zyklus vorsieht.

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Zweitens: Entscheidet man sich für die hormonelle Verhütung, ist es ratsam, auf den eigenen Körper zu hören. Verändern sich Dinge im Laufe der Zeit, die ich nicht einordnen kann? Glaube ich, Symptome und Nebenwirkungen der Pille zu spüren, egal welcher Art? Gerade die Gefahr von Thrombosen sollte man nicht unterschätzen. Wenn Du Dich fragst, ob die Beendigung der Einnahme der Mikropille für Dich sinnvoll sein könnte, sprich mit Deinem Arzt bzw. Gynäkologen. Gerne kannst Du Dich vorab oder zusätzlich in unserem Ratgeberbereich umschauen. Hier haben wir wichtige Hinweise und Tipps zum Absetzen der Pille zusammengestellt.

Hier sind die Learnings in Kurzform für Dich dargestellt:

Die Grafik zeigt, auf was man bei der Wahl seiner Verhütungsmethode achten sollte und wie man bei Nebenwirkungen reagieren soll.

Bewusstsein für die Nebenwirkungen der Pille bekommen | Grafik: © cyclotest

Wann verschwinden die Nebenwirkungen der Pille?

Wie aber sieht es nach Beendigung der Einnahme aus? Wie lange dauern die Nebenwirkungen der Pille an, wenn man sich dann im natürlichen Zyklus befindet?

Wie lange man unter den Nebenwirkungen der Pille leidet, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Bei manchen Anwenderinnen verschwinden die Begleiterscheinungen sofort, andere Frauen haben noch länger damit zu kämpfen. Man hat festgestellt, dass die Umstellung des Körpers bis zu 9 Monate dauern kann.31 Dies bedeutet, dass viele Frauen noch langfristig unter den Nebenwirkungen leiden, obwohl sie ihren Körper nicht mehr den Hormonen aussetzen. Die Nebenwirkungen nach Absetzen der Pille, aber auch die positiven Begleiterscheinungen, haben wir in unserem Ratgeberbereich zusammengestellt.

Aktuelle Berichterstattung zu den Nebenwirkungen der Pille

Die Antibabypille sowie weitere hormonelle Mittel zum Empfängnisschutz stehen immer mehr im Fokus. Über ihre Risiken wird derzeit überall berichtet. Grundlage sind Studien, die gerade der neueren Pillengeneration ein höheres Risiko für Blutgerinnsel zuschreiben.

Stern TV hat bereits mehrfach über Nebenwirkungen der Pille oder andere hormonelle Verhütungsmittel berichtet. Aber auch weitere Sender wie ARD, ZDF, SAT1, BR, RTL, NDR, WDR, mdr, arte sowie das Österreichische und das Schweizer Fernsehen haben sich bereits mehrfach diesen Themen gewidmet.

Veröffentlicht wurden Erfahrungen vieler Frauen über psychische Veränderungen und körperliche Beschwerden. Aber auch die mangelnde Aufklärung seitens der Ärzte wurde angeprangert. Dadurch erkläre sich die Tatsache, dass viele Frauen nicht ahnen, dass ihre Symptomatik auf die Pille oder die Hormonspirale zurückzuführen sei. Alarmierend erscheint in diesem Kontext die Feststellung vieler Frauen, dass sie ihren Ärzten ihre Symptome schilderten, jedoch nicht ernst genommen wurden.

Warum werden keine Alternativen zur Pille empfohlen?

Die Pille wird zwar in den letzten Jahren immer weniger verordnet, ist aber immer noch das bekannteste und am häufigsten genutzte Verhütungsmittel. Ursache ist auch, dass Alternativen wie die natürliche Verhütung wenig bekannt sind – auch und besonders bei den Ärzten.

Die Seite der Ärztin

Grundsätzlich sollte man den Ärzten weder mangelnde Fürsorge noch pauschale Pharmaabhängigkeit unterstellen – Ärzte wollen den Patienten schnell und einfach helfen. Und das ist schon der erste Grund: Die Verschreibung der Antibabypille geht schnell und hilft der Patientin in der Regel zuverlässig, ihr Problem in den Griff zu bekommen. Hierbei handelt es sich vor allem um einen sicheren Empfängnisschutz, oftmals zusammen mit besserer Haut. Eventuelle Nebenwirkungen der Pille werden im Beratungsgespräch oft nur oberflächlich besprochen. Außerdem treten sie meist erst später auf und werden dann nicht mehr mit der Pilleneinnahme in Verbindung gebracht.

cyclotest mySense ist die Alternative für die natürliche Verhütung.Die Krankenkassen veranschlagen pro Quartal 11 Minuten je Patientin für ein Beratungsgespräch mit dem Arzt. Man kann sich also leicht vorstellen, dass ein ausführliches Beratungsgespräch oder eine Erläuterung der natürlichen Verhütung damit nicht möglich ist. Ein Arzt muss schließlich auch sehen, dass er auf irgendeine Art und Weise Geld verdient. Wenn man nun verlangt, dass er sich zum Wohle seiner Patienten ruinieren soll, geht das natürlich an der Realität vorbei.

Und wenn man dazu die Ausbildung der Ärzte anschaut und feststellt, dass z. B. natürliche Methoden höchstens am Rande erwähnt werden, dann verwundert es natürlich nicht, dass diese dann in der Praxis unerwähnt bleiben.

Auch Vertreterbesuche mit Probepackungen können die Entscheidungen eines Arztes beeinflussen – so sind sie ja auch gedacht. Es kommt natürlich auf den Einzelfall an, wie sehr ein Arzt sich von solchen Besuchen beeinflussen lässt oder ob er sich lieber doch unabhängig informiert. Es ist also von größter Wichtigkeit, sich selbst schlau zu machen!

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Die Seite der Patientin

Aus dem oben dargestellten ergibt sich, dass die Patientin viel Verantwortung übernehmen muss – und zwar, indem sie sich selbst informiert, bei der Ärztin nachfragt und ihr unter Umständen auch widerspricht.

Gerade wenn es um die Verhütung geht und frau die Pille absetzen möchte, wird ihr von vielen Ärzten davon abgeraten. Hier braucht es etwas Selbstbewusstsein, denn frau hat ja zumeist schon viel Wissen über sich und ihren Körper – und das kann man auch ruhig nach Außen gegenüber dem Arzt zeigen! Im Optimalfall profitieren sowohl Arzt und Patientin vom Wissen ihres Gegenübers.

Und wenn alles nichts hilft, dann muss eben auch ein Wechsel der Ärztin in Betracht gezogen werden – nicht zuletzt deswegen, weil gegenseitiges Vertrauen auch die Grundlage der Arztbeziehung ist.

Denn es gibt auch Gynäkologen und Ärzte, die neben den Standardverhütungsmethoden wie der Antibabypille oder der Spirale auch Beratungen zur hormonfreien Verhütung anbieten – man muss hier eben nur ein bisschen länger suchen. Aber es lohnt sich!

Alle wichtigen Fragen für Dich im Überblick

Die Liste der Nebenwirkungen der Pille ist lang: 😷 Vom Thromboserisiko über Gewichtsveränderungen und Libidoverlust bis hin zu Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen. Wie genau sich diese äußern, erklären wir Dir hier.
Pillen der 3. und 4. Generation enthalten die Inhaltsstoffe Gestoden, Desogestrel und Drospirenon und weisen eine höhere Gefahr auf. ⚡ Einen Überblick über die 40 meistverkauften Pillen und ihre Inhaltsstoffe zeigt Dir unsere Liste.
Einige Nebenwirkungen treten erst nach Jahren auf, andere aber auch vermehrt zu Beginn der Einnahme. ⏳ Welche Nebenwirkungen besonders zu Beginn auftreten, kannst Du hier nachlesen. Die Ausprägungen sind jedoch von Frau zu Frau unterschiedlich.
Neben vorübergehenden Nebenwirkungen, wie beispielsweise Kopfschmerzen und Wassereinlagerungen, kann die Pille auch schwere Krankheiten hervorrufen. 🦠 Krankheiten wie Thrombose, Depressionen oder Diabetes können entstehen. Auch das Krebsrisiko ist erhöht. Über weitere Nachteile kannst Du Dich hiereinlesen.
Die Einnahme der Antibabypille bringt eine erhöhte Thrombosegefahr mit sich. Bei Pillen der 3. und 4. Generation ist das Risiko einer solchen Erkrankung zusätzlich erhöht. ❌
Pillen der 1. und 2. Generation haben im Vergleich zu den neuesten Präparaten weniger Nebenwirkungen. Vor allem das Thromboserisiko ist niedriger. Ebenso gibt es auch Unterschiede zwischen der Mikro- und der Minipille. Trotzdem bringen alle Antibabypillen letztlich Nebenwirkungen mit sich.

Quellen:
1 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Sichergehn – Verhütung für sie und ihn. Köln 2014.
2 Baltzer, J. et al: Praxis der Gynäkologie und Geburtshilfe. Stuttgart 2004.
3 Stegmann, B. H. et al.: Different combined oral contraceptives and the risk of venous thrombosis: Systematik review and network meta-analysis. BMJ. 2013.
4 Rote-Hand-Brief: Kombinierte hormonale Kontrazeptiva – Dienogest/Ethinylestradiol. Jena, Dezember 2018.
5 Simons, S.: Antibabypille: Frauen zeigen Pharmakonzerne an. Abgerufen am 11.01.2016 auf www.spiegel.de.
6 Zethraeus, N. et al.: A first-choice combined oral contraceptive influences general well-being in healthy women: a double-blind, randomized, placebo-controlled trial. Fertility and Sterility. Vol. 107, Issue 5, p. 1238-1245. 2017.
7 Radke, S. and Derntl, B.: Affective responsiveness is influenced by intake of oral contraceptives. European Neuropsychopharmacology. Vol. 26, Issue 6, p. 1014-1019. 2016.
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11 Kumle, L. et al.: Use of oral contraceptives and breast cancer risk: The Norwegian-Swedish Women’s Lifestyle and Health Cohort Study. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev., Vol. 11, Issue 11. 2002.
12 Althuis, M. D. et al.: Hormonal content and potency of oral contraceptives and breast cancer risk among young women. Br J Cancer, Vol. 88, Issue 1. 2003.
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28 Huber, J. and Walch, K.: Treating acne with oral contraceptives: use of lower doses. Contraception, Vol. 73, Issue 1. 2006.
29 Harms, M: Akne – Ein Ratgeber für Patienten. Basel 1997.
30 Schölmerich, J. (Hrsg.): Medizinische Therapie in Klinik und Praxis. Berlin 2003.
31 Frank-Hermann, P. et al.: Zyklusverhalten nach Absetzen von oralen Kontrazeptiva. J. Reproduktionsmed. Endokrinol, Vol. 3. 2006.32 Kantar Health: Verhütungssituation Deutschland. 2014.
32 Kantar Health: Verhütungssituation Deutschland. 2014.
33
Trussell, J.: Emergency contraception: WHO Task Force study. Lancet. Vol. 352, Issue 9135. p. 1222-1223. 1998.
34 Boeschen, D. et al.: Pillenreport 2015 – Ein Statusbericht zu oralen Kontrazeptiva (PDF, 1,2 MB), Bremen 2015.

35 Jern, P.: A high-powered replication study finds no effect of starting or stopping hormonal contraceptive use on relationship quality. Evolution and Human Behavior. Vol. 39, Issue 4, p. 373-379. July 2018.
36 Wessel Skovlund, C. et al.: Association of Hormonal Contraception With Suicide Attempts and Suicides. The American Journal of Psychiatry. Nov 2017.
37DAZ: Minipille: Erhöhtes Risiko für Typ-II-Diabetes? 1998.

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Kommentare


Rohner Susanne 22. November 2018 um 13:15

Hallo
Ich habe jahrelang die Femoden Antibabypille genomme. Dann hat mir der Frauenarzt geraten, die Pille zu wechseln. Jetzt habe ich die Symicia, welche ich nun seit ca. 9 Monaten nehme.
Seitdem habe ich zT. starke Brustschmerzen (ziehen) und auch starke Bauchschmerzen, welche mal auszuhalten sind und manchmal nicht.
Ich hatte im Juni meine 2. Mamographie und habe auch Ultraschall an meinen Brüsten gemacht. Alles in Ordnung.
Ich war beim Frauenarzt und habe mich untersuchen lassen, alles in Ordnung.
Ich habe auch eine Blutprobe gemacht, welche ich eine Woche später wiederholen musste, alles in Ordnung.
Mir ist plötzlich der Gedanke gekommen, dass ich die neue Pille nicht vertrage. Denn seit ich diese nehme, habe ich Beschwerden.
Nun meine Frage: Ich müsste die Pille noch 11 Tage nehmen. Kann, oder sollte ich aufhören oder diese zu Ende nehmen?
Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Antworten

Diana 22. November 2018 um 14:06

Liebe Susanne,
das klingt sehr frustrierend. Leider dürfen wir Dir keinen ärztlichen Rat erteilen. Solltest Du planen, die Pille abzusetzen, wird im Normalfall dazu geraten, den Blister aufzubrauchen. Mehr Tipps und Infos dazu findest Du hier: https://www.cyclotest.de/ratgeber/pille-absetzen/
Ich hoffe, dass Du Deine Beschwerden bald in den Griff bekommst. Alles Gute Dir!
Viele Grüße vom cyclotest Team

Antworten

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