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Hormonfreie Verhütung

Hormonfreie Verhütung umfasst alle Verhütungsmethoden und Verhütungsmittel, die ohne Hormone oder Eingriffe in den Körper auskommen. Die Besonderheit der Verhütung ohne Hormone ist, dass sie frei von Nebenwirkungen ist. Deshalb wird sie auch als natürliche Verhütung bezeichnet.

Natürliche Verhütung ist eine gesunde Alternative zu hormonellen Verhütungsmitteln.

Vielleicht suchst Du schon länger nach einer optimalen Verhütungsmethode für Dich und Deinen Partner und bist mit keiner Lösung so richtig zufrieden. Pille, Dreimonatsspritze, Hormonimplantat, Verhütungspflaster usw. bringen Deinen Hormonhaushalt durcheinander. Sterilisation kommt nicht infrage, da Du vielleicht später noch eine Schwangerschaft planst. In all diesen Fällen kann die hormonfreie Verhütung die Lösung für Euch sein.

Wie kann ich ohne Hormone verhüten?

Aber was heißt es, hormonfrei zu verhüten? Welche Methoden gibt es und was muss ich alles beachten? Wie sicher ist sie? Eindeutig ist: Der Trend geht klar in Richtung natürlich verhüten. Denn hier gibt es keine Eingriffe in die natürlichen Körpervorgänge und den Hormonhaushalt.

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Die Kalendermethode und Coitus interruptus werden in diesem Beitrag nicht behandelt. Sie zählen zwar zu den natürlichen Verhütungsmethoden, gelten aber als unsicher.

Natürliche Verhütung mit der Natürlichen Familienplanung – wie funktioniert die Alternative zur Pille?

Der Vergleich der Verhütungsmethoden zeigt, dass neben Verhütungsmitteln mit Hormonen auch verschiedene Verhütungsmethoden der natürlichen Verhütung zur Verfügung stehen. Dazu zählt insbesondere die sogenannte Natürliche Familienplanung, kurz NFP. Die Natürliche Familienplanung kann sowohl bei Kinderwunsch als auch im Rahmen einer natürlichen Verhütung angewendet werden. Auf dieser Seite betrachten wir NFP nur aus dem Blickwinkel der Verhütung. Die bekanntesten Methoden zur Verhütung ohne Hormone, die eine natürliche Empfängnisregelung ohne Chemie, Hormone und Eingriffe in den Körper ermöglichen, sind folgende:

Video: Hormonfreie Verhütung mit dem Zykluscomputer cyclotest myWay

  • Symptothermale Methode: Sie gilt als die sicherste Methode der Natürlichen Familienplanung. Bei dieser Methode kombinierst Du die Messung Deiner Basaltemperatur mit der Auswertung Deines Zervixschleims bzw. Deines Muttermunds. Diese sind Indikatoren für den Zeitpunkt Deines Eisprungs und Deiner Fruchtbarkeit. Je nach Fruchtbarkeitsstatus kannst Du entweder unbeschwerten Geschlechtsverkehr mit Deinem Partner haben oder beispielsweise eine Barrieremethode wie Kondome anwenden.
  • Temperaturmethode: Bei ihr wird nur die Temperatur ausgewertet ohne die Sicherheit eines zweiten Körpersignals.1
  •  Billingsmethode (Zervixschleimmethode): Ist die Untersuchung des Zervikalschleim als Anzeichen für den Eisprung. Im deutschsprachigen Raum wird sie auch Sensiplan genannt.2

cyclotest mySense ist die Alternative für die natürliche Verhütung.

Wenn Du natürliche Verhütungsmethoden nutzen möchtest, solltest Du folgendes wissen:

  • Pille absetzen: Zunächst einmal musst Du alle hormonellen Verhütungsmittel oder Hormonpräparate absetzen. Denn nur ein natürlicher Monatszyklus ohne den Einfluss von künstlichen Hormonen wie Gestagene und Östrogene weist auch einen natürlichen Hormonverlauf auf, der ausgewertet werden kann.
  • Fruchtbare und unfruchtbare Tage bzw. Eisprung im Zyklus bestimmen: Das ist die Grundlage der Natürlichen Familienplanung. Wenn Du natürlich verhüten möchtest, reicht es aus, wenn Du weißt, an welchen Tagen ein Schwangerschaftsrisiko besteht – so kannst Du auf einen Blick erkennen, an welchen Tagen Du unbeschwerten Sex mit Deinem Partner haben kannst und wann nicht. Während der empfängnisrelevanten Tage solltest du beispielsweise auf Barrieremethoden zurückgreifen.
  • Natürliche Verhütung ist einfach und unkompliziert: Du musst Dir zwar etwas Wissen aneignen, aber kompliziert und umständlich ist das natürliche Verhüten nicht – eher natürlich und zyklisch. Außerdem gibt es smarte Verhütungstools, die Dir dabei helfen können.

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Hormonfreie Hilfsmittel: die Verhütungs-Apps

Die meisten Methoden der hormonfreien Verhütung erfordern nur wenige Hilfsmittel. Wichtig für die Erfassung der Aufwachtemperatur ist ein geeignetes Basalthermometer. Dabei ist ein entsprechend genaues analoges oder digitales Thermometermessgerät mit 2 Nachkommastellen erforderlich. Die gemessene Temperatur kann dann beispielsweise in ein Zyklusblatt eingetragen werden. Der ungefähre Zeitpunkt des Eisprungs kann dann mithilfe von bestimmten Regeln ausgewertet werden.

Einfacher und komfortabler funktioniert die natürliche Verhütung mit einer zertifizierten Verhütungs-App. Diese übernimmt die Auswertung der unfruchtbaren Phase. cyclotest mySense ist eine Verhütungs-App, die mit dem gleichnamigen Basalthermometer gekoppelt wird, welches die Temperaturwerte via Bluetooth an die App überträgt. Die cyclotest mySense App ist zur Verhütung zugelassen und wertet auf Basis der Regeln der symptothermalen Methode aus. So siehst Du tagaktuell, ob Du heute fruchtbar oder unfruchtbar bist.

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Natürliche Verhütung mit dem Verhütungscomputer

Auch Verhütungscomputer können bei der hormonfreien Verhütung unterstützen. Die kleinen praktischen Helfer nehmen Dir ebenfalls den manuellen Aufwand ab. Verhütungscomputer weisen ein integriertes Basalthermometer auf und übernehmen die Auswertung.

Natürlich Verhüten ist mit Computer oder Thermometer möglich.

Natürlich Verhüten mit Computer oder Thermometer

Kennst Du cyclotest myWay? Ein Verhütungscomputer, der Dich bei der Temperaturmessung und Auswertung der Daten unterstützt. Die Eingabe weiterer Zyklusmerkmale wie beispielsweise der Zervixschleim oder das Ergebnis eines Ovulationstests ist kinderleicht, selbst wenn Du kein Technikfreak bist.

Gerade für Frauen, die als Anfängerinnen bei der natürlichen Verhütung noch unsicher sind, ist ein Verhütungscomputer sehr gut geeignet, da er die wesentlichen Zyklusdaten über die morgendliche Temperaturmessung automatisch erfasst.

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Vorteile der hormonfreien Verhütung

  1. Hast Du Interesse daran, Deinen Körper besser kennenzulernen?
    Damit der natürliche Empfängnisschutz ohne Hormone funktioniert, musst Du lernen, die Signale Deines Körpers wahrzunehmen und richtig zu deuten. Mit etwas Übung ist das nicht schwer. Verhütungs-Apps oder Verhütungscomputer können Dich hierbei unterstützen, da sie die anfallenden Daten automatisch erfassen und auswerten.
  2. Hast Du Probleme mit den Nebenwirkungen der Antibabypille oder der Minipille?
    Befasst Du Dich aus gesundheitlichen Gründen mit dem Gedanken, die Pille oder ein anderes hormonelles Verhütungsmittel abzusetzen? In diesem Fall solltest Du einmal ausprobieren, natürlich zu verhüten. Natürliche Verhütung kann Dir helfen, wieder zu einem natürlichen Zyklus zurückzukehren – ohne Risiken.
  3. Du möchtest ein Kind, aber nicht jetzt, sondern später?
    Die natürliche Verhütung beeinflusst weder Deine Fruchtbarkeit noch Deinen Zyklus. Du kannst sie ausüben, so lange Du möchtest – und wenn Du ein Kind möchtest, kannst Du mit dieser Methode einfach umswitchen und im nächsten Zyklus versuchen, eine Befruchtung der Eizelle zu erreichen. Die Chance schneller schwanger zu werden lässt sich deutlich verbessern, wenn die empfängnisrelevanten Tage bekannt sind und genutzt werden.4 Und alle Informationen rund um Deinen Körper, die Du vorher schon gesammelt hast, können Dir bei Deinem Kinderwunsch zugutekommen.
  4. Du sehnst Dich nach mehr Natürlichkeit?
    Wenn Euch Hormone, Kondome, Diaphragma, Portiokappe, Frauenkondom, Verhütungsgel, Kupferspirale und andere Methoden stören, kann die natürliche Verhütung ein Gewinn für Eure Partnerschaft sein. Du musst weder Hormonpräparate einnehmen, noch musst Du Dir irgendeinen Fremdkörper wie beispielsweise die Hormonspirale oder die Kupferspirale einsetzen lassen.
  5. Du möchtest mehr Freiheit?
    Wenn Du Dich in der Zyklusphase befindest, in der eine Empfängnis gar nicht möglich ist, musst Du Dich um nichts weiter kümmern – hier hast Du durch die Natur einen Schutz vor Befruchtung. Das eröffnet neue Freiheiten für Deine Sexualität: Ihr benötigt kein Kondom und Du kannst an den empfängnisirrelevanten Tagen spontan Sex haben – und Dir sicher sein, dass nichts passiert. Aber Achtung: Schütze Dich ggf. vor Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien und Infektionen!
  6. Du möchtest keine dauerhaften Kosten?
    Der große Vorteil: Durch einen Zykluscomputer oder eine App entstehen (oft) nur einmalige Kosten, aber dauerhafter Schutz.5
  7. Soll auch Dein Partner Verantwortung übernehmen?
    Solange die Pille für den Mann noch nicht ausreichend entwickelt ist, können Männer nur teilweise zur Verhütung beitragen. Die natürliche Verhütung kann daher geeignet sein, die Partnerschaft zu stärken und zu intensivieren, da dabei der Mann auch Verantwortung übernehmen kann, z. B. während der kurzen Phase im Monat mit Schwangerschaftswahrscheinlichkeit. Er kann außerdem mit eventuellen Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen oder sexueller Unlust viel besser umgehen als zuvor, wenn er sich mit den Ursachen beschäftigt.

Für wen ist die hormonfreie, natürliche Verhütung nach NFP geeignet und für wen nicht?

Eine natürliche Verhütung ist nicht geeignet, wenn einer der nachfolgenden Punkte zutrifft:

  1. Hohe Reisetätigkeit: Wenn Du oft und viel auf Reisen bist, möglicherweise mit Zeitzonenwechseln und Jetlag, kann diese Methode nicht zuverlässig angewendet werden, da dies auch die Körpertemperatur beeinflusst. Eine gewisse Regelmäßigkeit und Disziplin, was das Schlafverhalten angeht, ist essenziell, um die Eisprungsignale richtig zu interpretieren.
  2. Wechselnde Früh-/Spät-/Nachtschicht: Wenn Du eine Arbeit mit wechselnder Früh-/Spät- und Nachtschicht hast, ist die natürliche Verhütung nicht zu empfehlen.
  3. Sehr unregelmäßiger Zyklus: Die wenigsten Frauen haben einen Zyklusverlauf in der Form, dass bestimmte Ereignisse immer zur exakt gleichen Zeit stattfinden. Bei einem sehr unregelmäßigen Zyklus mit extremen Schwankungen in der fruchtbaren Phase könnte die Anwendung einer natürlichen Methode, selbst die der symptothermalen, nur bedingt möglich sein. Dann sollte zunächst auf eine Alternative zurückgegriffen und geklärt werden, ob die Möglichkeit besteht, dass bestimmte Krankheiten die Ursache sind.

Viele Frauen sind unsicher, wenn es um natürliche Verhütung geht: Ist beispielsweise die NFP-Verhütung für Frauen jedes Alters und in jeder Beziehungskonstellation geeignet? Wann kann ich unbeschwert Geschlechtsverkehr genießen?

Verhütung ohne Hormone für Frauen, die auf ihre Gesundheit achten

Natürliche Verhütung ist sehr hilfreich für Frauen, die hormonfrei – ohne Vaginalring, Hormonimplantat oder Hormonpflaster – und ohne Eingriffe in ihren Körper Geschlechtsverkehr haben möchten, ohne Gefahr einer Schwangerschaft. Sie können bedenkenlos zu natürlichem Empfängnisschutz wechseln.

Natürliche Verhütung ist aber auch für Frauen interessant, die eigentlich keine benötigen, da sie nicht in einer festen Partnerschaft leben. Dadurch lernen sie nicht nur ihren Zyklus und ihren Körper besser kennen, sondern sie entwickeln auch ein Bewusstsein für ihren Eisprung. Im Gegensatz zu hormonellen Alternativen kann auf diese Art und Weise bedarfsgerecht verhütet werden, ohne dass Nebenwirkungen wie beispielsweise Stimmungsschwankungen auftreten.

Auch für die Verhütung nach der Geburt kann die hormonfreie Variante ideal sein. Sie hat keine negativen Auswirkungen auf den Körper bzw. die Muttermilch.

Hormonfreie Verhütung für junge Frauen & Teenager

Und wie sieht es bei Teenager und junge Frauen aus? Entgegen dem Vorurteil, dass Teenager zu jung und zu unerfahren für natürliche Verhütung seien, sollten diese selbstverständlich Erfahrungen mit dieser Methode sammeln – denn nur durch die Anwendung erlernt man diese Methode und erhält ein besseres Verständnis für das, was im eigenen Körper passiert.

Möglich sind auch natürlich Präservative. Schließlich noch die Spirale mit Kupfer oder die Kupferkette (z.B. Gynefix), die vom Arzt in die Gebärmutter eingelegt werden muss und verhindert, dass Spermien aufsteigen und sich befruchtete Eizellen einnisten.

Bei jungen Frauen, deren Zyklus bereits regelmäßig ist, kann sich auch die symptothermale Methode zum Verhüten bei Teenagern eignen. Allerdings muss man sich hier eine regelmäßige, sorgfältige und ausdauernde Beobachtung der eigenen Körpersignale zutrauen und durchführen. Zu beachten ist außerdem, dass sie nicht vor übertragbaren Krankheiten schützt.

Technische Hilfsmittel, beispielsweise Verhütungscomputer oder Verhütungs-Apps, können Anfängerinnen ebenfalls unterstützen.

Die Symptothermalmethode liegt in puncto Pearl-Index ganz vorne. Aber was sagt eine „echte“ Mutter darüber? Wir haben Sanara Brooks, Mutter einer Tochter, gefragt. Sie hat sich die Frage bereits gestellt:

Sanara Brooks, Bloggerin über natürliche Verhütung, sagt:

Sanara Brooks

„Viele Mütter streben für ihre heranwachsende Tochter eine sichere Verhütungsform an, in aller Regel die Antibabypille. In den meisten Fällen muss man das eigene Kind nicht dazu überreden. Schließlich möchten junge Mädchen in dem Alter selbst noch nicht Mami werden. Wird die Pille gut vertragen, ist damit auch alles gut. Als Mutter komme ich nicht umhin, mir im Vorfeld so meine Gedanken zu machen. Probleme mit dem Empfängnisschutz hatte ich selbst bei weitem genug. Ich frage mich, was würde ich meinem Kind empfehlen? Würde ich tatsächlich so weit gehen, ihr zur hormonfreien Verhütung raten? – Ja, wenn Disziplin und Reife vorhanden sind.“

Natürliche Verhütung: Sicherheit, Einfachheit & Nebenwirkungen

Die Verhütung ohne Hormone hat viele Vorteile vor allem im Vergleich zu Pille & Co. Sie erfordert zwar etwas Disziplin von der Frau, kann dafür aber ohne gesundheitliche Nachteile, wie ein erhöhtes Risiko für Thrombose (wie beispielsweise der Pillenreport zeigt) vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen.

sicher, zuverlässig: 38 %


einfach, praktisch, bequem: 31 %


wenige Nebenwirkungen: 17 %


Gründe für die Wahl eines Verhütungsmittels. Basis: verhütende Bevölkerung von 18 bis 49 Jahren in Deutschland. Mehrfachnennungen möglich.3

 

Die natürliche Verhütung, vor allem die symptothermale Methode, erzielt gute Ergebnisse in puncto Sicherheit. Ihre Methodensicherheit liegt bei richtiger Anwendung bei bis zu 99,7 % (Pearl-Index 0,3). Der Pearl-Index der Temperaturmethode liegt bei 1-3.5 Der Pearl-Index gibt Auskunft darüber, wie viele verhütende Frauen innerhalb eines bestimmen Zeitraums mit dieser Verhütungsmethode schwanger geworden sind.

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Kupferspirale, Kupferperlenball & Co. als Alternative zur Pille

Die Kupferspirale (eine hormonfreie Spirale bzw. Intrauterinpessar), die Kupferkette oder der Kupferball (auch Kupferperlenball genannt) sind zwar unterschiedlich gebaut, aber in ihrem Wirkprinzip gleich: Sie alle basieren auf der Wirkung der Kupferionen im Kupfer, welche Spermien und ihre Beweglichkeit hemmen. Sollte es trotz Verhütung mit Kupfer zu einer Befruchtung der Eizelle kommen, so wird die Einnistung in der Gebärmutter durch die Veränderung der Gebärmutterschleimhaut verhindert.

Der Sitz der Kupferspirale in der Gebärmutter.

Die Kupferspirale wird von einer Frauenärztin/ einem Frauenarzt in die Gebärmutter eingesetzt.

Die Verhütung mit der Kupferkette bzw. der Kupferspirale birgt u. U. die Gefahr der Durchstoßung der Gebärmutter. Außerdem ist es möglich, dass es sowohl bei Kupferspirale, dem Kupferperlenball, als auch der Kupferkette zu Ausstoßungen (bei etwa einer von 20 Frauen), Zwischenblutungen und Verstärkung der Regelblutungen kommt.

Hormonfreie Verhütungsmittel: Barrieremittel als Empfängnisschutz

  • Kondom: Bei Barrieremethoden fällt vielen vor allem das Kondom ein. Das Kondom dürfte auch das am weitesten verbreitete sein. Kondome für Männer haben den großen Vorteil, dass sie auch vor zahlreichen Krankheiten und Infektionen schützen. Der Pearl-Index ist akzeptabel.

    Kondom und Diaphragma zählen zur hormonfreien Verhütung.

    Natürlich Verhüten mit Computer oder Thermometer

  • Diaphragma und die Portiokappe mit Verhütungsgel: Das Diaphragma und die Portiokappe müssen vor bzw. auf dem Muttermund platziert und zusammen mit einem Spermizid verwendet werden. Das Spermizid ist ein Verhütungsgel, das die Spermien hemmt, um eine ausreichende Sicherheit zu erhalten. Die Anwendung eines Diaphragmas bzw. der Kappe erfordert etwas Übung, Anleitungen bekommt man aber beim Frauenarzt oder der Frauenärztin. Der Pearl-Index für Diaphragma und Spermizid liegt bei 2-4. Für die Portiokappe liegt er bei 6.5
  • Frauenkondom: Das Frauenkondom ist ähnlich einem Kondom und wird in der Scheide platziert. Damit verhindert dieses Kondom, dass Spermien in die Gebärmutter gelangen. Der Pearl-Index liegt hier bei 5-10.

Alle wichtigen Fragen zur hormonfreien Verhütung für Dich im Überblick

Je nachdem, welche Methode man verwendet, kann die Sicherheit bis zu 99,7 % betragen. Details findest Du hier.
Neben den künstlichen künstlichen Barrieremethoden kannst Du zum Beispiel auch mithilfe der Natürlichen Familienplanung verhüten. Wie das funktioniert erklären wir Dir hier.
Ja! Und zwar komplett! Lies hier, wie die hormonfreie Verhütung mit der cyclotest mySense App funktioniert.
Die natürliche Verhütung ist eine Option für Frauen, die mit anderen Verhütungsmethoden Probleme haben oder nach einer gesunden Alternative suchen. Ob sie auch für Dich passt, erfährst Du hier.
Welche Verhütung ohne Hormone die Beste ist, hängt von Deinen persönlichen Ansprüchen an die jeweilige Verhütungsmethode ab. Die Wahl der hormonfreien Verhütung solltest Du in jedem Fall zusammen mit Deinem Partner besprechen.

Quellen:

  • 1 Malteser Arbeitsgruppe Natürliche Familienplanung (Hrsg.): Natürlich und sicher. Das Praxisbuch. 18. Auflage. Stuttgart 2011.
  • 2 G. et. al: State-of-the-art of non-hormonal methods of contraception: IV. Natural family planning. Eur J Contracept Reprod Health Care 15:113-123. 2010.
  • 3 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.): Verhütungsverhalten Erwachsener. Ergebnisse der Repräsentativbefragung. Köln 2011.
  • 4 Gnoth, C. et al.: Time to pregnancy: results of the German prospective study and impact on the management of infertility. Human Reproduction 18: 1959–66. 2003.
  • 5 Diedrich, K. et al.: Gynäkologie und Geburtshilfe. 2. Auflage, S. 126. Heidelberg 2007.
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