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Anwendung der symptothermalen Methode

Bei der symptothermalen Methode werden 2 Eisprung Anzeichen zusammen angewendet, um das fruchtbare Zeitfenster im weiblichen Zyklusverlauf identifizieren zu können. Basis ist die Erfassung der Basaltemperatur. Als 2. Symptom wird in erster Linie die Zervixschleimbeschaffenheit herangezogen.1 Auch die Berücksichtigung der Konzentration des Ovulationshormons LH oder die Analyse des Muttermundes ist möglich. Richtig angewendet ist diese Methode sehr zuverlässig. Durch die konsequente Beobachtung Deines Körpers hilft diese Dir, Deinen Körper und seine Signale sehr gut kennenzulernen.

Zur Verhütung

Die symptothermale Methode gilt aufgrund der doppelten Kontrolle zweier Symptome als sicherste hormonfreie Verhütungsmethode2. Bei ihr werden die natürlichen Körpervorgänge nicht beeinträchtigt und frau ist auf kein verschreibungspflichtiges Medikament wie die Pille angewiesen. Die natürliche Verhütung kann dann erfolgreich angewendet werden, wenn man bereit ist, sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen und die Fruchtbarkeitsanzeichen beurteilen zu lernen. Während der fruchtbaren Phase musst Du zusätzlich ein Barriereverhütungsmittel wie ein Kondom verwenden oder auf Vaginalsex verzichten. Das bedeutet, dass man sich innerhalb einer Partnerschaft auf die Methode einstellen und sich in Sachen Verhütung abstimmen muss, was wiederum zu mehr Intimität und Nähe führen kann.

Bei Kinderwunsch

Wenn Du Dir eine Schwangerschaft herbeisehnst, kann die symptothermale Methode sehr hilfreich sein. Durch die Analyse der Fruchtbarkeitsmerkmale kannst Du schnell feststellen, ob und in welchem Zeitrahmen Dein Eisprung stattfindet. Es werden also auch die hochfertilen Tage im Menstruationszyklus ermittelt, an denen eine Befruchtung der Eizelle am wahrscheinlichsten ist. Mögliche Zyklusunregelmäßigkeiten, die auf eine gynäkologische Erkrankung hindeuten und bei der Erfüllung des Kinderwunsches hinderlich sein könnten, werden ebenfalls aufgedeckt.

Sicherheit

Die symptothermale Methode nach den Regeln der Arbeitsgruppe NFP (Natürliche Familienplanung) kombiniert die Temperaturmethode  und die Schleimmethode, wobei beide Körperzeichen gleichwertig behandelt werden. Das bedeutet, dass die unfruchtbare Zeit nach dem Eisprung erst dann angenommen werden kann, wenn beide Körpersignale dies bestätigt haben. Man spricht deshalb auch von der „Double-check-Methode“, das heißt, beide Eisprung Symptome werden zunächst unabhängig voneinander ausgewertet.2

Findet Geschlechtsverkehr tatsächlich nur an den sicher festgestellten infertilen Tagen statt, ist dieses System sehr sicher. Es weist laut DGGG bei gleichzeitiger richtiger Ausübung eine Methodensicherheit von bis zu 99,7 % auf. Dies entspricht einem Pearl Index von 0,3. Es gilt damit als sicherste natürliche Methode. Die Sicherheit der Antibabypille wird mit 99,8 % angegeben, also einem vergleichbaren Wert.3

Die Sicherheit der symptothermalen Methode ist vor allem durch das Beobachten zweier Symptome gegeben - hier dargestellt durch ein zweifaches Schloss.

Die Sicherheit der symptothermalen Methode

Zykluscomputer erleichtert symptothermale Methode

Die hier beschriebene Form der Natürlichen Familienplanung ist aufwändig und verlangt Vorkenntnisse. Bei kompetenter Anwendung ist eine hohe Zuverlässigkeit gegeben.1 Der Zykluscomputer cyclotest myWay bildet genau diese Methodik ab. Er unterstützt Dich bei der Erhebung und Auswertung der diversen Symptome im Körper und grenzt Dein fertiles Zeitfenster im Monat sicher ein. Auf diese Weise kannst Du von der Sicherheit dieser Methode profitieren, ohne Dir umfassendes Detailwissen über die Natürliche Familienplanung aneignen zu müssen. Der Zykluscomputer ermöglicht die Kombination und Auswertung der Temperatur mit den Ergebnissen eines Ovulationstests, also dem LH-Peak, oder dem durch die Anwenderin festgestellten Zervixschleimhöhepunkt. Er erlaubt Dir außerdem, Deine Beobachtungen zum Muttermund einzugeben – das ist dann jedoch rein dokumentarisch und wird nicht ausgewertet.

Im Nachfolgenden haben wir die Funktionsweise und Regeln der symptothermalen Methode kurz für Dich zusammengefasst und Du erfährst, wo Du ausführliche Informationen bekommen kannst. So erhältst Du einen guten Überblick und kannst für Dich entscheiden, ob Du Dir Unterstützung durch einen Minicomputer geben lassen möchtest oder ob Du Spaß daran hast, Dich selbst in die Symptombeobachtung und das Regelwerk einzuarbeiten.

Fruchtbare Tage bestimmen

Der Zyklus der Frau lässt sich in drei Phasen einteilen: Die infertile Phase zu Beginn des Menstruationszyklus, die fertilen Tage vor und während des Eisprungs und die infertile Zeitspanne nach der Ovulation. Die fruchtbaren Tage einer Frau beschränken sich auf etwa 6 Tage pro Monatszyklus, wobei die Überlebenszeit der Spermien hier mit einberechnet wird. Die symptothermale Methode ist darauf ausgelegt, diesen Zeitraum von 6 Tagen sicher zu identifizieren, um entweder gezielt schwanger zu werden oder um hormonfrei zu verhüten.4

Temperaturmessung und Schleimbeobachtung

Um die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage der Frau im aktuellen Zyklusverlauf zu bestimmen, werden beide Fruchtbarkeitsindikatoren, Temperatur und Schleim, in doppelter Kontrolle ausgewertet. Die Ergebnisse der Beobachtungen werden täglich in einem Zyklusblatt eingetragen.2

Die Körpertemperatur beim Aufwachen, auch Basaltemperatur genannt, verändert sich während eines Zyklus. Inwiefern sie sich verändert und was der Verlauf uns über den Eisprung sagt, erfährst Du in unserem Beitrag zur Basaltemperatur.

Auch der Zervixschleim unterliegt zyklischen Veränderungen. Während er in der unfruchtbaren Zeit in kleineren Mengen und dickflüssiger auftritt, wird er in der fruchtbaren Zeit flüssiger und spinnbarer. Diese Veränderungen werden bei der Schleimmethode beobachtet und ebenfalls im Zyklusblatt notiert.

Muttermund untersuchen

Manchen Frauen fällt das Beobachten des Zervikalsekrets schwer, weil sie entweder keinen Schleim oder keine Veränderung feststellen können. Die Beobachtung des Muttermundes kann die des Schleims ersetzen. Dabei ertastest Du den Muttermund und seine Beschaffenheit. Die Ergebnisse Deiner Selbstuntersuchung ergeben Rückschlüsse auf Deine Fruchtbarkeit. Sie werden ebenfalls im Zyklusblatt hinterlegt.4

Regeln der symptothermalen Methode

Wie oben beschrieben basiert die symptothermale Methode auf der Auswertung von zwei Körperzeichen zur Bestimmung der fruchtbaren Tage. Die Messung der Aufwachtemperatur ist dabei das erste Körpersignal. Für das zweite kann unter 2 Möglichkeiten ausgewählt werden.

Prinzip der doppelten Kontrolle

Das infertile Zeitfenster nach der Ovulation ist einfacher zu bestimmen als das davor. Es kann durch den Temperaturanstieg und den Umschwung der Zervixschleimqualität in doppelter Kontrolle festgestellt werden. Um eine infertile Phase am Zyklusanfang vor dem Eisprungtermin annehmen zu können, muss es im vorangegangenen Menstruationszyklus eine Temperaturhochlage gegeben haben. Laut der Natürlichen Familienplanung gibt es die sogenannte Minus-8-Regel, welche besagt, dass die 7 Tage vor dem ersten erhöhten Temperaturwert als fruchtbar angenommen werden müssen. Somit wäre der 8. Tag vor dem Anstieg der letzte infertile Tag vor dem Eisprung. Diese Regel darf nach der NFP Methode erst angewandt werden, wenn der erste höhere Temperaturwert aus mindestens 12 Zyklen ermittelt wurde. Sollte die Konsistenz des Schleims bereits früher auf Fruchtbarkeit hinweisen, so beginnt die fruchtbare Zeit bereits zu diesem Zeitpunkt.

Liegen noch keine 12 Auswertungen vor, so wird die 5-Tage-Regel angewendet. Im ersten Monat, in dem Du die symptothermale Methode anwendest, solltest Du jedoch vom ersten Tag an mit Fruchtbarkeit rechnen, da bei manchen Frauen mit größeren Schwankungen gerechnet werden muss. Ab dem 2. Menstruationszyklus gelten die ersten 5 Tage im Monat als unfruchtbar, solange der Schleim nicht schon früher „fruchtbar“ kennzeichnet. Sollte ein Temperaturanstieg während der ersten 12 Zyklen einmal am 12. Zyklustag oder früher stattgefunden haben, so muss ebenfalls bereits früher mit der fertilen Zeitspanne gerechnet werden und es gilt die Minus-8-Regel.

Wird die Untersuchung des Zervikalsekrets durch die des Muttermundes ersetzt, gilt Folgendes: Bleibt dieser nach der Periode unverändert, so kann man von Unfruchtbarkeit ausgehen. Es sei denn, die 5-Tage-Regel oder die Minus-8-Regel weisen nicht bereits auf die fertilen Tage hin. Steht dieser dann hoch, ist weich und weit geöffnet, so können hochfruchtbare Tage angenommen werden. Es muss an drei aufeinanderfolgenden Tagen ein harter, geschlossener Muttermund beobachtet werden, um, in Kombination mit der Temperatur, von einer unfruchtbaren Zeit nach dem Ovulationszeitpunkt ausgehen zu können. Das Verbinden mit der Temperatur ist, was die Sicherheit angeht, gleichzusetzen mit dem Kombinieren von Körpertemperatur und Schleim.4

Erlernen der Auswertung mit Zyklusblatt

Beim Ausüben der symptothermalen Methode benötigt man ein Zyklusblatt sowie ein Basalthermometer und einen Stift.

Zyklusblatt zur Anwendung der symptothermalen Methode | Foto: © cyclotest

Falls Du Dich dafür entscheidest, den symptothermalen Weg zu gehen und selbst auszuwerten, solltest Du Dich vorab ausführlich informieren und Dir entsprechende Bücher zulegen. Die Regeln sind komplex und es erfordert Zeit und Übung, um das Regelwerk vollständig zu erfassen und richtig auszuführen.

Hilfsmittel bei der manuellen Auswertung

Für die manuelle Aufzeichnung Deiner Körperzeichen ohne Zykluscomputer brauchst Du ein Zyklusblatt, ein Thermometer, einen Stift und eventuell einen Wecker. Zyklusblätter sind beim digitalen Basalthermometer cyclotest lady beigelegt. Du kannst sie Dir auch online als PDF herunterladen und ausdrucken, z. B. auf myNFP. Das Thermometer sollte 2 Nachkommastellen haben. Es kann auch ein analoges Thermometer verwendet werden. Einen Wecker benötigst Du gegebenenfalls zur Erinnerung an Deine tägliche Messung, denn wenn diese zur selben Zeit stattfindet, kann dies die Messgenauigkeit erhöhen.

Buchtipp

Auch wenn Du Dich für einen Zykluscomputer entscheidest, kannst Du zusätzlich die Regeln und Handhabung der symptothermalen Methode erlernen. Das Praxisbuch „Natürlich und Sicher“ der Arbeitsgruppe NFP beispielsweise führt Dich Schritt für Schritt in die Funktionsweise ein. Beim Lesen dieser Lektüre kannst Du auch schnell feststellen, ob diese Herangehensweise für Dich geeignet ist oder nicht. Du erfährst, wie man laut NFP auswertet, aber auch Grundlegendes über den weiblichen Körper und seine Fruchtbarkeitsvorgänge. Ein Minicomputer könnte Dich, wie oben bereits erwähnt, bei der Auswertung unterstützen und Dir die Ausführung erleichtern.

Ursprung der symptothermalen Methode

Die symptothermale Methode wurde erstmals 1965 von dem österreichischen Arzt Joseph Rötzer in ein Regelwerk gegossen. Seither gab es verschiedene Ansätze, die beiden Symptome Körpertemperatur und Zervikalschleim zu vereinen. 1981 wurde die Arbeitsgruppe NFP gegründet, die auf Basis der bereits vorhandenen hormonfreien Methoden ein Regelwerk für die symptothermale Methode erarbeitete. Diese trägt seit 2010 den geschützten Namen Sensiplan und ist in vielen Ländern anerkannt.

Die Arbeitsgruppe hat ihren Sitz bei den Maltesern in Köln und wird von der Universität Heidelberg wissenschaftlich unterstützt.4

Die symptothermale Methode nach den Regeln der Arbeitsgrruppe NFP ist die sicherste, natürliche Verhütungsmethode.

Die symptothermale Methode nach NFP | Foto: © cyclotest

Vorteile der symptothermalen Methode

 

Unser Hinweis

Diese Herangehensweise braucht Sorgfalt und Disziplin. Neben der regelmäßigen Erhebung und Dokumentation der verschiedenen Symptome ist Fachwissen im Hinblick auf die Interpretation der Ergebnisse gefragt.1

Wie alle natürlichen Praktiken kann die symptothermale Methode sowohl zur Verhütung als auch bei dem Wunsch nach einem Kind eingesetzt werden. Das bedeutet, dass der Wechsel von Verhütung auf Kinderwunsch und umgekehrt sehr einfach und direkt möglich ist, was im ersteren Fall das schnelle Eintreten einer Schwangerschaft wahrscheinlich macht. Beim Absetzen der Pille oder anderer hormoneller Verhütungsmittel kommt es dagegen bei vielen Frauen zu einer längeren Wartezeit.

Die Temperaturmethode weist einen Pearl-Index von 1–3 auf, während die symptothermale Methode mit einem Pearl-Index von 0,3 ein ganzes Stück besser abschneidet.3 Wer also, abgesehen von der Temperatur, ein weiteres Fruchtbarkeitsmerkmal beobachtet, lernt nicht nur sich und die biologischen Vorgänge im Körper besser kennen, sondern kann auch die fertile Zeit im eigenen Monatszyklus zuverlässiger bestimmen und sich auf eine Sicherheit verlassen, die mit der der Pille vergleichbar ist.

Maggie über die symptothermale Methode

Maggie vom Blog „We are the Ladies“ ist eine erfahrene NFP-Anwenderin. Sicherlich kennt ihr sie schon – sie bloggt mit Herz, nicht nur auf ihrem eigenen Blog, sondern auch auf anderen Websites zum Thema. Nachfolgend erklärt sie, warum sie von der symptothermalen Methode so überzeugt ist.

„Symptothermal, was für ein Unwort! Und wie angsteinflößend es doch klingt. Bevor ich vor drei Jahren mit natürlicher Verhütung begonnen habe, konnte ich mit diesem Wort rein gar nichts anfangen. Ich hatte es vorher nie gehört. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, wie es klingt: Sympto steht für das Körpersymptom Zervixschleim, thermal für die Temperatur. Gerade diese Kombination macht die symptothermale Methode zu 99,7 Prozent sicher. Es werden also nur 3 von 1000 Frauen innerhalb eines Jahres ungewollt schwanger mit ihr.

Für Neulinge klingt die symptothermale Methode erstmal sehr kompliziert.

Sie braucht eine gewisse Lernzeit, Learning by Doing also.

Während dieser Übungszeit sollten Frauen durchgängig verhüten. Sie werden jedoch schnell merken, wie eindeutig erkennbar der Eisprungzeitpunkt ist, sobald sie anfangen ihren Körper genau unter die Lupe zu nehmen. Dabei ist noch nicht mal ein regelmäßiger Zyklushergang Voraussetzung. Da der Ovulationstermin jeden Monat zuverlässig aufs Neue bestimmt und nicht einfach nur grob berechnet wird, ist es ganz egal, ob ein Zyklus 21, 28 oder 35 Tage lang ist.

Es gibt jedoch einige äußere Einflüsse, die unsere Körpertemperatur ansteigen lassen können, sogenannte Störfaktoren der Basaltemperatur. Jede Frau findet übrigens nach und nach heraus, welche Faktoren ihre Aufwachtemperatur stören, das kann leider nicht pauschalisiert werden.

Symptothermal zu verhüten war – nach Absetzen der Pille – die wohl beste Entscheidung meines Lebens! Ich habe mein Zykluswissen auf Vordermann gebracht, viel über die Vorgänge in meinem Körper und auch die Zeichen, die er mir sendet, richtig zu deuten gelernt. Ich habe ein völlig neues Körpergefühl und Vertrauen in ihn und mich selbst entwickelt – etwas, das ich nie mehr missen möchte.“

Ein Porträt von Maggie, eine erfahrene NFP Anwenderin.

Porträt von Maggie

Nützliche Infos zur NFP Methode findest Du hier!

Zervixschleim bestimmen

Die Konsistenz des Zervixschleims am Muttermund bestimmen.

Das Tolle an der Zervixschleimbeobachtung ist, dass sie nach einer anfänglichen Übungszeit immer leichter fällt. Die Bestimmung und Analyse des Zervikalschleims ist vor allem Erfahrungssache, kombiniert mit dem Wissen um den Zervixschleim. Was versteht man unter Zervixschleim? Unter Zervixschleim versteht man den „Ausfluss“, den Du am Scheideneingang sicherlich schon bemerkt hast. Er wird von den Drüsen […]

Wie wird die Basaltemperatur gemessen?

Frau misst ihre Basaltemperatur mit dem Zykluscomputer cyclotest myWay.

Um die fruchtbaren und unfruchtbaren Tage im Körper der Frau zu identifizieren, muss man die Basaltemperatur messen. Die Basaltemperatur wird unmittelbar nach dem Aufwachen und noch vor dem Aufstehen gemessen. Als Hilfsmittel dient ein Basalthermometer oder ein Zykluscomputer mit integriertem Messfühler. Zykluscomputer vs. Basalthermometer Für die Aufzeichnung der Basaltemperatur, auch Aufwachtemperatur genannt, brauchst Du entweder […]

Was ist der Muttermund?

Die Grafik zeigt den Muttermund, auch Gebärmutterhals genannt.

Der Muttermund ist der untere Teil der Gebärmutter, auch Gebärmutterhals genannt. Der Muttermund unterliegt zyklischen Veränderungen. Die Selbstuntersuchung des Muttermundes stellt eine Alternative zur Zervixschleimbeobachtung zur Anwendung der symptothermalen Methode dar. Der Gebärmutterhals wird von zwei ringförmigen Öffnungen begrenzt: dem inneren Muttermund – das ist der Übergang zur Gebärmutter – und dem äußeren Muttermund – […]

Was versteht man unter Basaltemperatur?

Unter Basaltemperatur versteht man die Körpertemperatur der Frau am Morgen nach dem Aufwachen und noch vor dem Aufstehen. Man nennt sie daher auch oft Aufwachtemperatur oder Morgentemperatur. Die Basaltemperatur verändert sich im Laufe des Menstruationszyklus, so dass durch die Auswertung der Basaltemperaturkurve die fruchtbaren Tage festgestellt werden können.1 Basaltemperatur als Körpersignal Im Zyklus der Frau […]

Quellen:
1 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.): Sichergehn. Verhütung für sie und ihn. Köln 2013.
2 Raith-Paula, E. et al.: Natürliche Familienplanung heute. Modernes Zykluswissen für Beratung und Anwendung. 5. Auflage. Heidelberg 2013.
3 Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e. V.: Leitlinien, Empfehlungen, Stellungnahmen. 2004.
4 Malteser Arbeitsgruppe NFP (Hrsg.): Natürlich und sicher. Das Praxisbuch. 18. Auflage. Stuttgart 2011.