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Libido im Zyklusverlauf

Es gibt Tage, an denen ist das sexuelle Verlangen größer als an anderen Tagen. Und es gibt Tage, die von sexueller Unlust geprägt sind. Du musst Dir deswegen keine Sorgen machen, dass etwas nicht mir Dir stimmt, denn diese Schwankungen sind ganz natürlich. Es gibt verschiedene Gründe dafür, ein Hauptgrund sind die Hormonveränderungen während des natürlichen Zyklus.

Libido im Zyklusverlauf

Was ist die Libido?

Der Begriff Libido kommt aus dem lateinischen und bedeutet grob übersetzt „sexuelle Lust“. Die Libido beschreibt somit unser Verlangen nach Sex.

Warum verändert sich das sexuelle Verlangen während des Zyklus?

Hast Du Dir schon einmal Deine Libido in einem Kalender notiert, dann konntest Du eventuell ein Muster erkennen. Denn bei Frauen mit einem natürlichen Zyklus verändert sich die sexuelle Lust in den verschiedenen Zyklusphasen. Fundierte wissenschaftliche Erklärungen gibt es nicht, es wird jedoch vermutet, dass es mit unseren Hormonveränderungen zusammenhängt, vor allem mit dem Hormon Östrogen.1 Aber auch andere Hormone, wie Progesteron, LH, FSH, beeinflussen und steuern unseren Zyklus und haben somit beispielsweise Auswirkungen auf unsere Stimmung. Erfahre mehr über Hormone & Zyklus. Wie sich die Lust im Zyklus verändert, erfährst Du in den folgenden Abschnitten.

Zusammenhang Östrogenkonzentration und Libido

Zusammenhang Östrogenkonzentration und Libido

Hast Du schon mal festgestellt, dass Du an manchen Tagen mehr Lust hast als an anderen?

Libido während der Menstruation

Zu Beginn des Zyklus ist der Östrogenspiegel in unserem Körper noch gering, was unsere Lust in Grenzen hält.

Bei Männern funktioniert die Libido anders als bei uns Frauen. Sie verspüren kaum hormonelle Veränderungen, deshalb kann es hilfreich sein, seinem Partner von den Schwankungen der Libido zu berichten. So kann er Verständnis zeigen, wenn Du mal keine Lust hast.

Libido in der Follikelphase

Nach der Menstruation steigt die Konzentration von Östrogen an, die fruchtbare Phase im Zyklus beginnt, eine erhöhte Libido wird wahrgenommen. Natürlich liegt es in der Natur, dass wir uns fortpflanzen sollen, deshalb ist es kein Wunder, dass unser sexuelles Verlangen gerade während unserer fruchtbaren Tage am größten ist.

Libido in der Eisprungphase

Kurz vor und am Eisprungtag stellen viele Frauen ein gesteigertes sexuelles Verlangen fest. Die Konzentration von Östrogen erreicht ihren Höhepunkt. Die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, ist in dieser Phase am höchsten.

Libido in der Lutealphase

In der 2. Zyklushälfte, nach dem Eisprung, vermindert sich die Lust auf Sex bei Frauen häufig wieder, da der Östrogenspiegel fällt.1 Zusätzlich können PMS-Symptome auftreten, die unsere Stimmung verschlechtern und uns körperlich einschränken.

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Was beeinflusst die Libido?

Wie bereits zu Beginn erwähnt, beeinflussen nicht nur unsere Hormone die Libido. Vor allem die Zufuhr von künstlich hergestellten Hormonen kann die Libido stark beeinflussen. Ein gutes Beispiel hierfür: die Antibabypille. In den meisten Beipackzetteln wird unter möglichen Nebenwirkungen der Pille Libidoverlust aufgezählt. Da die Einnahme der Pille in den meisten Fällen bereits in der Pubertät beginnt, gehen viele junge Frauen davon aus, dass eine geringe Libido natürlich ist. Erst nach dem Absetzen der Pille freuen sich viele über eine erhöhte Libido und oftmals über weitere positiven Veränderungen.

Neben hormonellen Verhütungsmitteln können auch Medikamente wie beispielsweise Norethisteron die Libido negativ beeinflussen, denn auch sie funktionieren mit künstlich hergestellten Hormonen. Norethisteron wird vorwiegend bei Beschwerden in den Wechseljahren eingenommen, aber auch wenn die Periode verschoben werden soll. Es handelt sich dabei um ein künstlich hergestelltes Gestagen. Aber auch Erkrankungen wie Hashimoto können Einfluss auf das sexuelle Verlangen haben.

Quellen:

  • 1 Malteser Arbeitsgruppe Natürliche Familienplanung (Hrsg.): Natürlich und sicher. Das Praxisbuch. 18. Auflage. Stuttgart 2011.
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