Schmierblutung in der Schwangerschaft

Schmierblutungen in der Schwangerschaft können viele Ursachen haben und kommen vor allem zu Beginn einer Schwangerschaft sehr häufig vor. Einige Zwischenblutungen sind harmlos, andere sollten unbedingt von einem Arzt abgeklärt werden. Auslöser von Zusatzblutungen können beispielsweise als Folge eines hormonellen Ungleichgewichts entstehen oder können aufgrund der Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter auftreten.

Der Blogbeitrag zeigt auf, welche Arten und Ursachen Schmierblutungen in einer Schwangerschaft auftreten können.

Welche Ursachen haben Schmierblutungen in der Schwangerschaft?


Schmierblutungen sind in der Schwangerschaft nicht selten anzutreffen. Etwa jeder vierten Frau begegnet dieses Phänomen.1 Zwischenblutungen dauern meist 1 – 3 Tage an und die Blutung ist in den meisten Fällen bräunlich.

Häufig auftretende Blutungen sind unter anderem die Einnistungsblutung, Schmierblutung aufgrund hormoneller Umstellung oder Gefäßverletzungen, beispielsweise am Muttermund.

Es gibt noch zahlreiche weitere Arten von auftretenden Blutungen in einer Schwangerschaft. Die meisten fallen dabei aber nicht mehr in den Bereich Schmierblutungen, sondern unter starke Blutungen. Diese sollten direkt ärztlich untersucht und abgeklärt werden. Du bist nicht schwanger, aber hast eine Zwischenblutung, dann lies in unserem Artikel Schmierblutungen mehr darüber.

In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft können Schmierblutungen die Folge der Zyklusregulation sein, da der Körper noch Hormone der Zyklusregulation freisetzt.2 Gerade in der Frühschwangerschaft sind Zwischenblutungen nicht selten. Also keine Panik! In den meisten Fällen ist diese harmlos.

Schmierblutung statt Periode: Anzeichen einer Schwangerschaft?

Vaginalblutungen kommen in der Frühschwangerschaft recht häufig vor. Daher kann eine Schmierblutung auch ein Schwangerschaftsanzeichen sein. Der Muttermund kann während der Schwangerschaft sensibler sein und ist anfälliger für Blutungen. So kann Geschlechtsverkehr oder eine transvaginale Ultraschalluntersuchung zu Blutungen führen.

Eine Einnistungsblutung oder auch Nidationsblutung kann das Ergebnis der Einnistung der Eizelle nach einer Befruchtung in die Gebärmutterschleimhaut sein. Werden dabei Gefäße der Gebärmutterschleimhaut verletzt, kann es zu einer Blutung kommen. Die Einnistungsblutung steht in keinem Zusammenhang zur eigentlichen Menstruation. Die Einnistungsblutung unterscheidet sich auch hinsichtlich Stärke und Farbe. Nimmt die Einnistungsblutung in ihrer Intensität nicht zu, kann eine Regelblutung ausgeschlossen werden.2

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Hinweis auf eine Eileiterschwangerschaft

Eine Eileiterschwangerschaft zeichnet sich dadurch aus, dass die Einnistung der befruchteten Eizelle nicht wie üblich in der Gebärmutter stattfindet, sondern außerhalb der Gebärmutter.3

Wie äußert sich eine Eileiterschwangerschaft?

Typisches Merkmal, das für eine Eileiterschwangerschaft spricht, ist das Ausbleiben der monatlichen Regelblutung über sechs Wochen. Parallel dazu ist eine Schmierblutung charakteristisch. Diese variiert in ihrer Intensität im Vergleich zur Regelblutung. Nicht selten treten krampfartige Beschwerden auf der Seite der Eileiterschwangerschaft auf.

Fehlgeburt: Schmierblutung?

Eine Blutung innerhalb der ersten zwölf Wochen ist nicht zwingend mit einer Fehlgeburt verbunden.5 Aber: Sollten allerdings Schmerzen und Krämpfe im Unterbauch dazukommen, deuten die Symptome auf eine Fehlgeburt hin. Außerdem kann es nach einer Ausschabung zu einer Blutung außerhalb der Menstruation kommen.

Schmierblutung bei Geburtsbeginn

Eine Schmierblutung oder auch eine starke Blutung kann den Geburtsbeginn kennzeichnen.5 Eine leichte vaginale Blutung vor der 35. SSW bei evtl. gleichzeitigem Abgang eines blutigen Schleimpfropfs kann auf eine Frühgeburt hinweisen.

Schmierblutungen in der Schwangerschaft – Wann muss ich zum Frauenarzt?

Blutungen in der Schwangerschaft sollten immer abgeklärt werden. Besonders, wenn die Schmierblutungen in Verbindung mit Unterbauchbeschwerden oder Fieber auftreten. Ebenso sollte auch bei starkem Blutverlust unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Durch Abtasten, Ultraschalluntersuchung oder CTG versucht der Arzt die Ursache der Blutung herauszufinden. In erster Linie ist wichtig, dass auf Ruhe geachtet wird und Stress vermieden wird.

Was andere Frauen zu diesem Thema interessiert

Die Ursache einer Schmierblutung in der Schwangerschaft kann sehr vielfältig sein. Zwischenblutungen in der Frühschwangerschaft sind eher harmlos kommen aber ziemlich häufig vor. Hier kannst Du mehr über die Ursachen lesen.
Schmierblutungen dauern im Vergleich zur Periode nur 1 bis 3 Tage und zeichnen sich meist durch einen leichten bräunlichen, rötlichen oder rosanen Blutverlust aus.
Schmierblutungen können vor allem in der Frühschwangerschaft ziemlich häufig auftreten. In den meisten Fällen sind diese Blutungen harmlos. Lies hier, welche Ursachen die Zwischenblutung haben kann.
Vor allem zu Beginn einer Schwangerschaft kann es häufig zu Blutungen kommen. Hormonelle Veränderungen oder die Einnistung der Eizelle können Grund dafür sein. Weitere Gründe erfährst Du im Abschnitt Ursachen.
Schmierblutungen können viele Ursachen haben. Zuallererst kann man unterscheiden, zwischen Schmierblutung vor und nach der Menstruation und Schmierblutungen in der Schwangerschaft. Gründe für Blutungen in der Schwangerschaft erfährst Du weiter oben. Welche Ursachen sonst hinter Zwischenblutungen stecken können, erfährst Du in diesem Artikel.

Quellen:

  • 1 Höfer, S. und Szász, N. (Hrsg.): Hebammen-Gesundheitswissen. 1. Auflage. München 2012.
  • 2 Breckwoldt M. et al.: Gynäkologie und Geburtshilfe. Thieme Verlag, 5. Auflage 2008.
  • 3 Steffen, A. (Hrsg.): Die Schwangerschaft: Was muss ich alles beachten? 2014.
  • 4 Kaufmann, M. et. al (Hrsg.): Die Gynäkologie. Berlin, Heidelberg 2003.
  • 5 Deutscher Hebammenverband e. V.: Geburtsvorbereitung: Kurskonzepte zum Kombinieren. 2. Auflage. Stuttgart 2012.


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