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Anwendung und Sicherheit von Präservativen.

Das Kondom – ein Must-have

Die Bloggerin Sanara Brooks schreibt in ihrem neuen Beitrag darüber, wie sie zu Kondomen steht und warum diese als Verhütungsmittel einzigartig sind. Lies mehr dazu und erfahre, in welchen Situationen und Lebenslagen Pariser besonders nützlich sind!

„Verhütung wird immer wieder heiß diskutiert. Meist geht es um mögliche Begleiterscheinungen von Verhütungsmitteln, wie beispielsweise die Nebenwirkungen der Pille, oder darum, welche Verhütungsmethode die beste ist.

Welche ist es nun?

Diese Frage lässt sich nicht generell für jeden beantworten, weil es immer von den jeweiligen Lebensumständen oder der gesundheitlichen Situation abhängt! Grundsätzlich, so finde ich, sollte eine Sache unter den Verhütungsmethoden immer präsent sein! Ganz egal, für welche Art der Verhütung man sich nun entscheidet!

Warum Gummis benutzen?

Es ist das einzige unter den Verhütungsmitteln, das vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt! Das ist eine sehr wichtige Eigenschaft, die durch den massiven Vormarsch der Antibabypille leider auf der Strecke bleibt. Sehr zum Nachteil für das gesundheitliche Wohlbefinden sexuell aktiver Menschen!

In einer neuen Beziehung verzichten manche Frauen, die mit der Pille verhüten, aus Bequemlichkeit auf diesen Schutz. Auch so mancher Mann lässt das Verhüterli gerne mal links liegen, wenn seine neue Geschlechtspartnerin glaubhaft versichert, dass sie mit der Pille verhütet. An die Möglichkeit der Übertragung von Krankheiten wird im Eifer des Gefechts nicht gedacht!

Die besondere Eigenschaft des Präservativs – der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten – sollte man wertschätzen und nutzen! Ein neuer Partner sollte diesen Wunsch stets akzeptieren!

Auch ist das Kondom eine der wenigen Verhütungsmethoden, bei denen der Mann aktiv an der Verhütung teilnehmen kann. Ich bin zwar kein Mann, aber ich kann nur betonen, wie wichtig Verhüterlis für Männer sind. Ich habe selbst jemanden in der Verwandtschaft, der vor vielen Jahren ungewollt Papa wurde. Seine Beziehung wurde durch diesen Umstand nicht gerade gefestigt!

Gummis geben Männern die Möglichkeit zur Mitbestimmung bei der Verhütung!

Auch besonders wichtig an Kondomen finde ich, dass sie andere Verhütungsmethoden ergänzen oder bei Problemen damit in die Bresche springen können. So habe ich festgestellt, dass Präservative im Laufe des Lebens immer wieder nützlich sind.

Beispielsweise wenn man die Einnahme der Antibabypille vergessen hat. Das ist mir selbst schon oft passiert. Im Übrigen kann es vorkommen, dass bestimmte Medikamente die Sicherheit der Pille beeinträchtigen. Dazu gehören einige Antibiotika. Manchmal mindert eine Durchfallerkrankung oder eine nervöse Verdauung die Wirkung der Pille. Eine Freundin von mir hat aus diesem Grund stets Gummis in der Schublade.

Praktisch fand ich Gummis auch als Übergangslösung beim Wechsel zwischen den Verhütungsmethoden. Und nicht zuletzt sind Präservative ein prima Zusatzgewinn bei der natürlichen Familienplanung, weil sie Geschlechtsverkehr an den fruchtbaren Tagen ermöglichen. Sie sind so auch wunderbar als Verhütungsmittel während der fruchtbaren Phase mit Zykluscomputern wie dem cyclotest myWay kombinierbar.

Kondome sind ein Must-have in allen Lebenslagen!

Doch Verhüterlis einfach nur verwenden reicht nicht!

Auf die korrekte Handhabung kommt es an! Das ist sehr von Bedeutung, da die falsche Anwendung die Sicherheit der Pariser massiv reduziert. Macht man alles richtig, sind Präservative eigentlich recht verlässlich. Eben dieser richtige Umgang mit Gummis geht nicht nur Männer etwas an. Nein, es ist ebenfalls Frauensache. Wer ist schließlich schwanger und muss es ausbaden, wenn es im falschen Moment zu einer Panne kommt? Ganz recht! Die Frau!

Ich erinnere mich noch sehr gut an die panische E-Mail einer Freundin, weil es bei ihr zu einer Verhütungspanne mit dem Präservativ gekommen war. Mir selbst ist auch schon ein geplatztes Kondom untergekommen. Ganz nebenbei wurde in meiner Schulzeit eine Mitschülerin kurz vor ihrem Abitur schwanger. In allen drei Fällen lag es daran, dass wir Frauen uns nicht ausreichend mit der Anwendung von Parisern befasst und auf unsere Partner verlassen hatten. Es ist eben schnell passiert! Meist sind Kleinigkeiten Schuld daran: spitze Fingernägel, falsche Größenwahl, ungünstige Lagerung usw.

Vermutlich hätten die meisten Kondom-Pannen durch gewissenhafte Verwendung vermieden werden könnte.

Präservative sind immer richtig anzuwenden

Denn nur so ist ihre Sicherheit gewährleistet – das ist nicht nur Männersache! Deshalb finde ich es auch unentbehrlich, dass die richtige Aufklärung im Umgang mit Gummis bereits im Jugendalter stattfindet! Hier kommt es manchmal in jungen Jahren zu einer falschen Prägung und schlechten Voraussetzungen fürs spätere Leben.

Dementsprechend habe ich schon beobachtet, wie eine Mutter aus meinem Bekanntenkreis aus purer Panik, weil die Tochter ihren ersten Freund hatte, nur noch die Antibabypille und eine HPV-Impfung im Kopf hatte und darüber hinaus völlig vergaß, die Tochter zusätzlich über die Bedeutung und Anwendung von Kondomen in einer neuen Beziehung aufzuklären. Wer in jungen Jahren bereits selbstbewusst zum Verhüterli greift, wird damit auch später keine Probleme haben!

Mein Fazit

Gummis sind eine prima Sache und zählen zu den besten Erfindungen in Sachen Verhütung! Sie vermeiden nicht nur eine Schwangerschaft, sondern schützen auch vor Geschlechtskrankheiten. Wenn es die Situation erfordert, sollte man nicht aus Bequemlichkeit auf sie verzichten und die richtige Anwendung auch keinesfalls unterschätzen!“


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