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Die Frage nach der Verhütung für Teenager stellt sich jede Mutter.

Wie funktioniert die Verhütung für junge Frauen?

Interessierst Du Dich für eine moderne Verhütung für junge Frauen oder hast Du eine Tochter, die ihre ersten sexuellen Erfahrungen sammelt? Gerade für junge Frauen und Teenager gibt es geeignete und ungeeignete Mittel für den Empfängnisschutz.

Welche Verhütungsmethoden für Teenager?

Neben den bekannten Verhütungsmittel gibt es auch Alternativen aus der Verhütung für junge Frauen ohne hormonelle Wirkstoffe. Dazu zählen natürlich Präservative. Schließlich noch die Kupferspirale oder die Kupferkette (bsp. Gynefix), die vom Arzt in die Gebärmutter eingelegt werden muss und verhindert, dass Spermien aufsteigen und sich befruchtete Eizellen einnisten.

Bei jungen Frauen, deren Zyklus bereits regelmäßig ist, kann sich auch die symptothermale Methode zum Verhüten bei Teenagern eignen. Allerdings muss man sich hier eine regelmäßige, sorgfältige und ausdauernde Beobachtung der eigenen Körpersignale zutrauen und durchführen. Zu beachten ist außerdem, dass sie nicht vor übertragbaren Krankheiten schützt.

Technische Hilfsmittel, beispielsweise Verhütungscomputer, können Anfängerinnen unterstützen. Diese übernehmen die automatische Speicherung und Auswertung der Daten.

Sicherheit der Verhütungsmethode für junge Frauen

Gerade Verhütungsmittel für junge Frauen bedürfen einer hohen Sicherheit, um nicht schwanger zu werden. Die Güte vom Verhütungsschutz wird mit dem Pearl Index ausgedrückt. Die Symptothermalmethode liegt in puncto Sicherheit ganz vorne.

Aber was sagt eine „echte“ Mutter über Verhütungsmethoden für Mädchen und Teenager? Wir haben Sanara Brooks gefragt, eine Bloggerin über die natürliche Verhütung. Sie hat eine Tochter und hat sich die Frage der idealen Verhütung für Mädchen bereits gestellt. Sie legt ihre Einstellung zum Thema Verhütung für Jugendliche dar und welche Sorgen Mütter oftmals haben. Nachfolgend ihr Erfahrungsbericht über die Verhütung für junge Frauen:

Welche Verhütung für meine Teenager-Tochter?

„Viele Mütter streben für ihre heranwachsende Tochter eine sichere Verhütungsform an, in aller Regel die Antibabypille. In den meisten Fällen muss man das eigene Kind nicht dazu überreden. Schließlich möchten junge Mädchen in dem Alter selbst noch nicht Mami werden. Wird die Pille gut vertragen, ist damit auch alles gut.

Aber was tun, wenn das nicht der Fall ist? Obwohl sich so manches Mädchen mit der Verhütungspille körperlich schlecht und/oder seelisch durcheinander fühlt, wird sie aus Furcht vor einer Schwangerschaft weiterhin eingenommen. Ein Dilemma!

Viele Eltern bedenken auch nicht die Tatsache, dass ein hormoneller Eingriff in den Körper durchaus nicht harmlos ist. Was das Pillenmedikament den Mädchen außerdem nimmt, ist das Kennenlernen ihrer Weiblichkeit und der Sexualität. Für manche Mädchen mag es sinnvoller sein, ihnen beizubringen, die eigenen Körpersignale zu deuten und im Einklang mit ihrem Monatszyklus zu leben, anstatt mit Hormonen in einen wesentlichen Teil der Pubertät einzugreifen. Damit erzieht man sie auch zu mehr Selbstbestimmtheit.

Klar möchte man als Mutter eine verfrühte Schwangerschaft der Tochter vermeiden. Aber wenn sich das eigene Kind nicht wohl mit hormoneller Empfängnisverhütung fühlt, wäre mir das als besorgte Mama auch nicht recht.

Gestaltet sich diese anhaltend problematisch, ist aller Wahrscheinlichkeit nach das Kondom das nächste Mittel der Wahl! Schön und gut! Aber wie sicher ist das auf Dauer? Kommt es beim Geschlechtsverkehr zu einer Panne – und das ist nicht allzu unwahrscheinlich, da wir hier von jungen, noch unerfahrenen Pärchen reden – ist es nur eine Frage des falschen Timings, ob eine Schwangerschaft eintritt.

Oje! Viele Mädchen sind in einer solchen Situation überfordert. Und welche Mutter möchte schon verfrüht „Oma“ gerufen werden? Eine wirklich doofe Situation.

Verhütung für junge Frauen – Gibt es eine Alternative?

Als Mutter einer halbwüchsigen Tochter komme ich nicht umhin, mir im Vorfeld so meine Gedanken zu machen. Probleme mit dem Empfängnisschutz hatte ich selbst bei weitem genug. Ich frage mich, was würde ich meinem Kind empfehlen?

Würde ich tatsächlich so weit gehen, ihr zu NFP (natürliche Familienplanung) raten? – „Ja, eventuell schon, wenn Disziplin und Reife vorhanden ist.“

Oder die umgekehrte Frage:

Wie würde ich reagieren, sollte ich erfahren, dass meine Tochter diese Methode anwendet? Ausflippen? – „Nein, eher nicht. Ich würde dafür sorgen, dass sie alles weiß, was es darüber zu wissen gibt. Damit sie so sicher wie möglich damit umgeht.“

Und wäre die Ausübung der symptothermalen Methodik bei der eigenen Tochter Anlass zu Nervosität? – „Naja … Ein wenig schon, weil man nicht sicher sein kann, dass sie alles richtig macht. Gerade deshalb würde ich kein internes Familiendrama daraus machen, sondern sie so gut wie möglich mit Ratschlägen unterstützen.“

Nun muss ich ehrlicherweise gestehen, dass ich selbst positive Erfahrungen mit dieser Verhütungsmethode gemacht habe. Damit hier niemand eine voreingenommene Meinung befürchten muss, möchte ich erklären, wie ich dazu komme, dass ich mir diese Verhütung für jugendliche Frauen durchaus vorstellen kann.

Anwendung der Methodik für junge Frauen

Nämlich: Präservative zu jedem x-beliebigen Zeitpunkt im Zyklusverlauf anzuwenden, finde ich alleine nicht sicher genug. Wir reden schließlich von jungen Mädchen, die eine Schwangerschaft auf jeden Fall vermeiden wollen. Die natürliche Familienplanung kann hier eine große Hilfe sein, denn sie vermittelt ein sicheres Verständnis der Vorgänge im eigenen Zyklusgeschehen. Das wiederum ist ein essenzieller Schritt zur erfolgreichen Verhütung.

Nun höre ich schon die aufgeregten Stimmen: „O Gott! Natürliche Verhütung ist sooo unsicher!“

Kommt darauf an! Dies ist lediglich ein Überbegriff für sowohl sichere als auch unsichere Varianten. So können junge Mädchen die Verhütung ohne körperlichen Eingriff einfach ein wenig ihrer Situation anpassen.

Ich stelle mir das so vor:

An Tagen mit einer Schwangerschaftswahrscheinlichkeit wird erst einmal komplett auf Geschlechtsverkehr verzichtet. Denn hier ist die Gefahr einer Schwangerschaft besonders hoch, wenn es zu einer Panne kommt! An unfruchtbaren Tagen wird zusätzlich mit Gummi verhütet. Wurde bei der Zyklusauswertung aufgrund mangelnder Erfahrung ein Fehler gemacht, erfüllt das Kondom seinen Zweck. Also keine Panik!

Jugendliche Frauen können so relativ gefahrlos in die Anwendung der symptothermalen Methodik hineinwachsen und lernen zusätzlich einen sicheren Umgang mit Präservativen – ohne Furcht vor Pannen. Haben sie ausreichend Erfahrungen gesammelt, können sie an Tagen ohne Gefahr zum Schwanger werden auf zusätzliche Verhütungsmittel verzichten.

Regeln der Methodik und Hilfsmittel

Damit die Grundsätze der Methodik auch ordnungsgemäß erlernt werden, sollte man bei einer Beratungsstelle den Zugang zu sicherem Regelwerk erfragen. Die Regeln für die Zyklusauswertung müssen sitzen, denn gerade bei heranreifenden Frauen ist der Menstruationszyklus noch nicht eingependelt und oft unregelmäßig. Und da wir heute in modernen Zeiten leben: Zyklus-Apps, Zykluscomputer (cyclotest myWay o. a.) oder andere selbstauswertende Thermometer sind zur Messung und Dokumentation erlaubt, aber als allererste Regel für Anfänger gilt:

Das Zykluswissen und die Regeln zur Auswertung müssen immer geläufig sein!

Mein Fazit für junge Frauen

Die moderne Zyklusbeobachtung bietet auch jungen Frauen, zusätzlich zu Kondomen, eine gute Möglichkeit, die fertilen Tage prima zu „umschiffen“. Das setzt natürlich ein gewisses Maß an Disziplin und Eigenverantwortung voraus. Aber das gehört zum Erwachsenwerden schließlich dazu.“


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