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Das Kondom ist eine hauchdünne Hülle, die vor dem Sex über den erigierten Penis gezogen wird. Das Kondom schützt gegen sexuell übertragbare Erkrankungen.

Kondom als beliebter Verhütungsschutz

Kondome sind beliebt – das zumindest suggerieren die Nutzerzahlen: Mehr als zwei Drittel der Deutschen verhüten mit Kondom. Davon entfallen 20 Prozentpunkte auf die alleinige Verwendung und 17 Prozentpunkte auf den kombinierten Einsatz zusammen mit einem weiteren Verhütungsmittel. Besonders junge Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren vertrauen auf das Gummi.1

Das Kondom eignet sich gut zur Kombination mit anderen Verhütungsarten.

Kondomgröße

Ein Kondom muss richtig passen. Der Grund liegt darin, dass der Penis von Mann zu Mann verschieden ist. Die Durchschnittsbreite von 52 – 53 mm ist keineswegs für jeden Mann die richtige.

Auf dem Markt gibt es zu jedem Penis ein passendes Kondom. Die kleinsten Kondome haben eine Breite von 47 mm. Die breitesten messen 69 mm. Dazwischen liegen viele weitere Kondomgrößen.

Ein passendes Kondom ist nicht nur angenehmer in der Verwendung, sondern auch sicherer. Die Länge des Kondoms (und somit des Penis) ist allerdings nebensächlich. Für die Wahl des richtigen Kondoms kommt es auf die Breite an!

Kondome in Kombination verwendbar

Üblich ist die Kombination mit der hormonfreien Verhütung. Während den schwangerschaftsgefährlichen Tagen ist es praktisch und unkompliziert, zum Kondom zu greifen. Darüberhinaus gibt es einen entscheidenden Vorteil – Kondome schützen vor Geschlechtskrankheiten. Das haben sie anderen Methoden voraus.

Für cyclotest steht die Unterstützung der Frau bei einem natürlichen Empfängnisschutz im Fokus. Das Bluetooth-Basalthermometer inkl. App cyclotest mySense berechnet die Tage mit Schwangerschaftsrisiko. In dieser Zeit kann dann eine Barrieremethode wie das Kondom verwendet werden.

cyclotest mySense - Bluetooth-Basalthermometer mit App

Der Zykluscomputer cyclotest myWay errechnet ebenfalls die Tage im Monat, in denen das Risiko einer Schwangerschaft besteht. Während dieses Zeitfensters kann ein Kondom genutzt werden. Ein natürlicher Methoden-Mix – ganz frei von Hormonen und gut für die Gesundheit.

Bei der Anwendung des symptothermalen Zykluscomputers cyclotest myWay kann während der fruchtbaren Tage mit Kondomen verhütet werden.

cyclotest myWay und cyclotest Kondome | Foto: © cyclotest

Vorteile der Kondome

Kondome haben zahlreiche Vorteile. Die wichtigsten sind:

 

sicher

zuverlässig, wenn es richtig angewendet wird

schützend

bietet Schutz vor Geschlechtskrankheiten

kombinierbar

auch mit anderen Methoden verknüpfbar

unkompliziert

keine ärztliche Kontrolle notwendig

Kondom: Ein Erfahrungsbericht

Die Bloggerin Sanara Brooks schreibt in ihrem neuen Beitrag darüber, wie sie zu Kondomen steht und warum diese einzigartig sind. Lies mehr dazu und erfahre, in welchen Situationen und Lebenslagen Pariser besonders nützlich sind!

„Der Verhütungsschutz wird immer wieder heiß diskutiert. Meist geht es um mögliche Begleiterscheinungen von Hormonen oder darum, welche Methode die beste ist.

Welche ist es nun?

Diese Frage lässt sich nicht generell für jeden beantworten, weil es immer von den jeweiligen Lebensumständen oder der gesundheitlichen Situation abhängt! Grundsätzlich, so finde ich, sollte ein Kondom immer präsent sein! Ganz egal, für welche Verhütungsart man sich nun entscheidet!

Warum Kondome benutzen?

Ein Kondom ist das einzige unter den Verhütungsarten, das vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt! Das ist eine sehr wichtige Eigenschaft, die durch den massiven Vormarsch der Antibabypille leider auf der Strecke bleibt. Sehr zum Nachteil für das gesundheitliche Wohlbefinden sexuell aktiver Menschen!

In einer neuen Beziehung verzichten manche Frauen, die mit der Pille verhüten, aus Bequemlichkeit auf diesen Schutz durch Kondome. Auch so mancher Mann lässt das Verhüterli gerne mal links liegen, wenn seine neue Geschlechtspartnerin glaubhaft versichert, dass sie verhütet. An die Möglichkeit der Übertragung von Krankheiten wird im Eifer des Gefechts nicht gedacht!

Die besondere Eigenschaft des Präservativs – der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten – sollte man wertschätzen und nutzen! Ein neuer Partner sollte diesen Wunsch stets akzeptieren!

Auch ist das Kondom eine der wenigen Methoden, bei denen der Mann aktiv an der Verhütung teilnehmen kann. Ich bin zwar kein Mann, aber ich kann nur betonen, wie wichtig Verhüterlis für Männer sind. Ich habe selbst jemanden in der Verwandtschaft, der vor vielen Jahren ungewollt Papa wurde. Seine Beziehung wurde durch diesen Umstand nicht gerade gefestigt!

Kondome sorgen für Mitbestimmung

Auch besonders wichtig an Kondomen finde ich, dass sie andere Methoden zum Empfängnisschutz ergänzen oder bei Problemen damit in die Bresche springen können. So habe ich festgestellt, dass Präservative im Laufe des Lebens immer wieder nützlich sind.

Beispielsweise, wenn man die Einnahme der Antibabypille vergessen hat. Das ist mir selbst schon oft passiert. Im Übrigen kann es vorkommen, dass bestimmte Medikamente die Sicherheit beeinträchtigen. Dazu gehören einige Antibiotika. Manchmal mindert eine Durchfallerkrankung oder eine nervöse Verdauung die Wirkung. Eine Freundin von mir hat aus diesem Grund stets Gummis in der Schublade.

Praktisch fand ich Gummis auch als Übergangslösung beim Wechsel zwischen den Verhütungsmethoden. Und nicht zuletzt sind Präservative ein prima Zusatzgewinn bei der natürlichen Familienplanung, weil sie Geschlechtsverkehr an den fruchtbaren Tagen ermöglichen. Kondome sind so auch wunderbar als Mittel während der fruchtbaren Phase mit Zykluscomputern wie dem cyclotest myWay oder cyclotest mySense kombinierbar.

Anwendung und Sicherheit von Präservativen.

Kondome richtig anwenden

Kondome richtig anwenden!

Doch Verhüterlis einfach nur verwenden reicht nicht!

Auf die korrekte Handhabung kommt es an! Das ist sehr von Bedeutung, da die falsche Anwendung die Sicherheit der Pariser massiv reduziert. Macht man alles richtig, sind Präservative eigentlich recht verlässlich. Eben dieser richtige Umgang mit Gummis geht nicht nur Männer etwas an. Nein, es ist ebenfalls Frauensache. Wer ist schließlich schwanger und muss es ausbaden, wenn es im falschen Moment zu einer Panne kommt? Ganz recht! Die Frau!

Ich erinnere mich noch sehr gut an die panische E-Mail einer Freundin, weil es bei ihr zu einer Verhütungspanne mit dem Präservativ gekommen war. Mir selbst ist auch schon ein geplatztes Kondom untergekommen. Ganz nebenbei wurde in meiner Schulzeit eine Mitschülerin kurz vor ihrem Abitur schwanger. In allen drei Fällen lag es daran, dass wir Frauen uns nicht ausreichend mit der Anwendung von Parisern befasst und auf unsere Partner verlassen hatten. Es ist eben schnell passiert! Meist sind Kleinigkeiten Schuld daran: spitze Fingernägel, falsche Größenwahl, ungünstige Lagerung usw.

Vermutlich hätten die meisten Kondom-Pannen durch gewissenhafte Verwendung vermieden werden könnte. Denn nur so ist ihre Sicherheit gewährleistet – das ist nicht nur Männersache! Deshalb finde ich es auch unentbehrlich, dass die richtige Aufklärung im Umgang mit Gummis bereits im Jugendalter stattfindet! Hier kommt es manchmal in jungen Jahren zu einer falschen Prägung und schlechten Voraussetzungen fürs spätere Leben.

Dementsprechend habe ich schon beobachtet, wie eine Mutter aus meinem Bekanntenkreis aus purer Panik, weil die Tochter ihren ersten Freund hatte, nur noch die Antibabypille und eine HPV-Impfung im Kopf hatte. Darüber hinaus vergaß sie völlig, die Tochter zusätzlich über die Bedeutung und Anwendung von Kondomen in einer neuen Beziehung aufzuklären. Wer in jungen Jahren bereits selbstbewusst zum Verhüterli greift, wird damit auch später keine Probleme haben!

Mein Fazit zum Kondom

Gummis sind eine prima Sache und zählen zu den besten Erfindungen in Sachen Verhütungsschutz! Kondome vermeiden nicht nur eine Schwangerschaft, sondern schützen auch vor Geschlechtskrankheiten. Wenn es die Situation erfordert, sollte man nicht aus Bequemlichkeit auf sie verzichten und die richtige Anwendung auch keinesfalls unterschätzen!“

Quelle:
1 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (Hrsg.): Verhütungsverhalten Erwachsener. Ergebnisse der Repräsentativbefragung. Köln 2011.

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