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Geburtstermin und Befruchtung bei Schwangerschaft berechnen.

Geburtstermin berechnen: Wie geht das?

Geburtstermin berechnen: Welche Methoden stehen mir zur Verfügung? Wichtige Kenngrößen bei der Berechnung sind Menstruation, Zykluslänge, Eisprung oder Konzeption. Der erste Tag der letzten Regel bildet bei den einfachen Geburtsterminrechnern die Grundlage und dient der Bestimmung der aktuellen Schwangerschaftswoche.

Wie funktioniert ein Geburtsterminrechner?

Eine Schwangerschaft kündigt sich durch das Ausbleiben der Periode oder einen positiven Schwangerschaftstest an. Nun beginnt eine aufregende Zeit mit vielen Veränderungen. Vor allem Paare oder Schwangere, die längere Zeit einen Kinderwunsch hatten und sich eine Schwangerschaft herbeisehnten, möchten ganz genau wissen, wann das Baby geboren wird. Man kann den Entbindungstermin sowie die Schwangerschaftswochen auf unterschiedliche Weisen ermitteln. Dazu stehen Dir auch online verschiedene Geburtsterminrechner, auch Schwangerschaftsrechner genannt, zur Verfügung. Diese Rechner geben oftmals auch an, wann der Mutterschutz beginnt.

Bei der Naegele-Regel musst Du den ersten Tag Deiner letzten Regelblutung wissen. Bei der erweiterten Naegele-Regel spielt außerdem die individuelle Länge Deines Zyklus eine Rolle. Zudem kannst Du die voraussichtliche Geburt des Babys sowie die aktuelle Schwangerschaftswoche (SSW) bestimmen, wenn Du das Befruchtungsdatum kennst.

Schwangerschaftswoche berechnen

Man sagt, dass eine Schwangerschaft ungefähr 280 Tage dauert, also 40 SSW (Schwangerschaftswochen) oder 9 Kalendermonate. Bei dieser Rechnung beginnt die Schwangerschaft am ersten Tag der letzten Regelblutung. Die Befruchtung findet allerdings erst ca. 2 Wochen später statt, wenn Du Deinen Eisprung hast. Die tatsächliche Dauer einer Schwangerschaft beträgt durchschnittlich 266 Wochen.1 Im Folgenden siehst Du, welche Regeln zur ungefähren Ermittlung der Schwangerschaftswoche bzw. der Geburt nach Feststellung der ersten Schwangerschaftsanzeichen angewandt werden können:

Die Naegele-Regel

Bei dieser Regel ist der erste Tag der letzten Regel ausschlaggebend. Ausgegangen wird von einem 28-Tage-Zyklus:

1. Tag der letzten Periode + 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr = errechneter Geburtstermin

Die erweiterte Naegele-Regel

Auch hier ist der Beginn der letzten Regel die Grundlage, wobei individuell auf die durchschnittliche Zykluslänge eingegangen wird:

1. Tag der letzten Periode + 7 Tage – 3 Monate +/- x Tage + 1 Jahr = errechneter Geburtstermin

Die Regel nach Befruchtungsdatum

Ist der Zeugungstermin bzw. der Eisprungtag bekannt, kannst Du präzise Deinen Geburtstermin berechnen. Dieser Tag kann durch das Messen der Basaltemperatur bestimmt werden:

Befruchtungstag – 7 Tage – 3 Monate + 1 Jahr = errechneter Geburtstermin2

Wie sicher kann man den Geburtstermin berechnen?

Mit der Regel nach Naegele kann man nur das ungefähre Geburtsdatum berechnen. Warum? Der Grund dafür ist der, dass unregelmäßige Zyklen nicht berücksichtigt werden. Weniger als 5 % aller Geburten finden am vorhergesehenen Tag statt. Etwa 80 % aller Babys kommen 2 Wochen vor oder nach dem voraussichtlichen Geburtstermin zur Welt. Auf Basis des Befruchtungstages kann man die Geburt genauer ermitteln. Diesen Tag kannst Du jedoch nur bestimmen, wenn Du vorab Deinen Zyklus durch die Messung der Basaltemperatur ausgewertet hast. Dieser für die Berechnung ausschlaggebende Konzeptionstag wird mit dem ersten Tag der höheren Messung im Menstruationszyklus gleichgesetzt. Wenn Du schon länger schwanger werden möchtest, ist die Temperaturmethode sehr hilfreich, um die fruchtbarsten Tage zu ermitteln.3

Der Zykluscomputer cyclotest myWay kann die Wartezeit bei Kinderwunsch verkürzen. Zudem bestimmt der integrierte Geburtsterminrechner bei einer vorliegenden Schwangerschaft die voraussichtliche Geburt Deines Babys sowie den errechneten Befruchtungstermin.

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In welcher SSW das Kind dann wirklich zur Welt kommt, ist von vielen Faktoren abhängig und von Frau zu Frau verschieden. Die Geburt des Babys und die Dauer einer Schwangerschaft hängen auch mit der Veranlagung der werdenden Mutter sowie mit hormonalen und neurohormonalen Bedingungen zusammen. Zudem wird der voraussichtliche Entbindungstermin durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt gegebenenfalls korrigiert und der Schwangerschaftskalender angepasst. Empfohlen werden 10 Untersuchungen, bei der die Schwangere und ihr Baby ausführlich untersucht und unterschiedliche Tests durchgeführt werden.4

Quellen:
1 Dudenhausen, J. W. et al: Praktische Geburtshilfe: mit geburtshilflichen Operationen. 21. Auflage. Berlin 2001.
2 Jahn-Zöhrens, J.: Entspannt erleben: Schwangerschaft und Geburt. 1. Auflage. Stuttgart 2011.
3 Malteser Arbeitsgruppe NFP (Hrsg.): Natürlich und sicher. Das Praxisbuch. 18. Auflage. Stuttgart 2011.
4 Geist, C. et al: Hebammenkunde: Lehrbuch für Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Beruf. 4. Auflage. 2007


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