Natürliche Familienplanung
Natürliche Familienplanung kommt ohne hormonelle, chirurgische und mechanische Hilfsmittel aus. Gesundheitsrisiken sind ausgeschlossen. Sie wird eingesetzt um einen Kinderwunsch zum richtigen Zeitpunkt zu erfüllen oder die Verhütung sicher und konsequent durchzusetzen.
Natürliche Familienplanung ist eine moderne und sichere Form der Empfängnisregelung. Schwangerschaft tritt bei konsequenter Einhaltung der Regeln nur zum gewünschten Zeitpunkt ein.
Grundlage der Natürlichen Familienplanung ist die sorgsame Beobachtung von Körpersignalen, die das Zyklusgeschehen begleiten. Zu den am gründlichsten untersuchten Körpersignalen gehört die Aufwachtemperatur, die von zentraler Bedeutung für die Natürliche Familienplanung ist. Dieses - als Temperaturmethode bezeichnete Verfahren - hat im Laufe eines Jahrzehnts bedeutende Fortschritte gemacht. Der technologische Wandel - vom Glasthermometer zum Zyklus-Computer - hat mehr Sicherheit und mehr Bequemlichkeit gebracht. Und damit auch mehr Akzeptanz! Die gemessenen Daten und ihre Darstellung in einem Fruchtbarkeitsprofil haben an Aussagekraft gewonnen. Wird kontinuierlich gemessen, können zuverlässige Prognosen über den voraussichtlichen Eisprungtermin und die fruchtbare Phase innerhalb eines Zyklus gemacht werden.
cyclotest Temperaturcomputer erfassen die Aufwachtemperatur mit hoher Genauigkeit. Der lernfähige Computer erfasst geringste Temperaturschwankungen, speichert alle persönlichen Werte und grenzt die fruchtbaren und unfruchtbaren Phasen in jedem Zyklus neu ein. Ein intelligenter Chip erledigt die Speicherung und Interpretation der gewonnenen Daten. Mit zunehmender Anzahl Messungen wird die Genauigkeit, mit der fruchtbare Tage bestimmt werden, erhöht. Je mehr Temperaturwerte und Informationen über die Zyklusdauer vorliegen, je genauer können Beginn und Ende der fruchtbaren Phase eingegrenzt werden.
Die Kombination der Temperatur- und Symptom-Beobachtung (Veränderung der Zervixschleim-Konsistenz oder Erhöhung der Hormonkonzentration LH im Urin ) erhöht die Zuverlässigkeit der Ergebnisse. Werden beide Beobachtungen im sog. "Double-Check"-Verfahren gemeinsam ausgewertet, lässt sich die fruchtbare Phase recht präzise eingrenzen.

